BlackRock Aktie: Ölpreis-Alarm
26.03.2026 - 18:29:06 | boerse-global.deDer weltgrößte Vermögensverwalter schlägt Alarm – und meint es ernst. BlackRocks Führungsriege warnt auf einer Finanzveranstaltung in Melbourne, dass die Märkte die Sprengkraft des Iran-Konflikts für die globale Wirtschaft erheblich unterschätzen.
Selbst ein Waffenstillstand löst das Problem nicht
Rob Kapito, Präsident von BlackRock, bringt es auf den Punkt: Ein schnelles Kriegsende würde den Ölmarkt nicht automatisch beruhigen. Denn selbst wenn morgen Frieden verkündet würde, bräuchten die weltweiten Lieferketten Monate, um wieder voll zu funktionieren. In dieser Zeit könnte der Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel klettern – deutlich über den aktuellen Stand von rund 104 Dollar.
Brent-Rohöl notiert heute bereits zwei Prozent höher als gestern. Treiber ist die schwindende Hoffnung auf ein rasches Kriegsende: Während Washington von laufenden Friedensgesprächen spricht, dementiert Teheran jegliche Verhandlungen und stellt eigene Bedingungen – darunter die Kontrolle über die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt.
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Zwischen 40 und 150 Dollar – eine Wette auf den Ausgang
BlackRock-Chef Larry Fink zeichnet ein noch drastischeres Bild. Er sieht für den Ölpreis in einem Jahr nur zwei extreme Szenarien: Entweder fällt er auf 40 Dollar, falls der Iran wieder vollständig in den Weltmarkt integriert wird. Oder er steigt auf über 150 Dollar, sollte der Konflikt weiter eskalieren und die globalen Lieferketten dauerhaft stören. Ein mittleres Szenario existiert in seiner Betrachtung kaum.
Ein Ölpreis auf diesem Niveau wäre keine bloße Belastung – Fink hält ihn für potenziell rezessionsauslösend. Jahrelang hohe Energiepreise würden das globale Wachstum spürbar bremsen und die Inflation anheizen, die viele Zentralbanken gerade erst unter Kontrolle gebracht hatten.
Für Anleger bedeutet das: Die aktuelle Marktlage preist offenbar immer noch ein eher glimpfliches Ende des Konflikts ein. Ob diese Einschätzung trägt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen – die diplomatischen Signale aus Teheran deuten bislang in eine andere Richtung.
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