BLACKROCK SMALLER COMPANIES Aktie: Investor knackt Zehn-Prozent-Marke
Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 22:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein britischer Vermögensverwalter hat sich beim Investmenttrust BlackRock Smaller Companies deutlich mehr Gewicht verschafft. Rathbones Investment Management überschritt am 24. Juli 2026 die meldepflichtige Schwelle von zehn Prozent der Stimmrechte. Parallel dazu läuft beim Trust selbst ein Aktienrückkaufprogramm weiter, das den Anteil der im eigenen Bestand gehaltenen Papiere weiter anwachsen lässt.
Rathbones baut Beteiligung aus
Nach der Mitteilung hält Rathbones Investment Management zusammen mit seiner Jersey-Einheit nun 10,086 Prozent der Stimmrechte, das entspricht rund 24,6 Millionen Aktien. Die Position läuft über BNP Paribas und Rathbone Nominees als Verwahrstellen, kontrolliert wird sie letztlich von der Rathbones Group Plc. Solche Meldungen sind bei geschlossenen Fonds wie BlackRock Smaller Companies keine Seltenheit — größere Vermögensverwalter bauen ihre Positionen häufig über Monate hinweg auf, ohne dass ein einzelnes Ereignis dahintersteht.
Rückkaufprogramm läuft weiter
Am selben Tag hat der Trust 75.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 272,50 Pence erworben und hält sie in Treasury. Nach der Abwicklung am 29. Juli 2026 wird das ausgegebene Aktienkapital bei 244.153.950 Stück liegen, ohne die dann 54.538.655 Aktien im eigenen Bestand. Damit wandern nach der Transaktion 18,26 Prozent des gesamten ausgegebenen Kapitals in den Treasury-Bestand — Aktien, die keine Stimmrechte tragen.
Für die Meldepflicht nach den britischen Transparenzregeln zählt künftig nur noch die bereinigte Zahl von rund 244 Millionen Aktien. Investoren, die ihre eigene Beteiligung am Trust einordnen wollen, müssen sich also an dieser reduzierten Basis orientieren — nicht an der Gesamtzahl inklusive der geparkten Anteile.
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