Produktion/Absatz, Wettbewerb

BMW-Chef kritisiert EU-Entscheidung: Protektionismus

12.06.2024 - 15:49:06

BMW DE0005190003-Vorstandschef Oliver Zipse hat die EU-PlĂ€ne fĂŒr Zölle auf E-Autos aus China kritisiert.

Das "ist der falsche Weg. Die EU-Kommission schadet damit europĂ€ischen Unternehmen und europĂ€ischen Interessen", sagte Zipse am Mittwoch. Protektionismus könne eine Spirale in Gang setzen, Zölle fĂŒhrten zu neuen Zöllen und Abschottung. "Aus Sicht der BMW Group tragen protektionistische Maßnahmen wie die EinfĂŒhrung von Importzöllen nicht dazu bei, im Wettbewerb auf internationalen MĂ€rkten zu bestehen."

BMW baut in China den elektrischen SUV BMW iX3 und den elektrischen Mini Cooper auch fĂŒr den europĂ€ischen Markt. Umgekehrt exportiert BMW aus dem niederbayerischen Dingolfing die Modelle 4, 6, 7, i7 und 8 nach China.

Die EU-Kommission hatte am Mittwoch hohe vorlĂ€ufige Strafzölle auf E-Autos aus China angedroht. Ob Hersteller die Zölle von bis zu 38,1 Prozent tatsĂ€chlich zahlen mĂŒssen, hĂ€ngt den Angaben zufolge davon ab, ob mit China eine andere Lösung gefunden werden kann.

@ dpa.de | CNE100000296 PRODUKTION/ABSATZ