ROUNDUP, Höhere

Höhere Kosten machen Hornbach zu schaffen - Aktie im Plus

23.03.2026 - 16:34:45 | dpa.de

BORNHEIM - Ein Anstieg der Kosten hat dem Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach DE0006083405 in den Wintermonaten zu schaffen gemacht.

(neu: Kursentwicklung aktualisiert.)

BORNHEIM (dpa-AFX) - Ein Anstieg der Kosten hat dem Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach DE0006083405 in den Wintermonaten zu schaffen gemacht. Im gesamten GeschĂ€ftsjahr 2025/26 bis Ende Februar erreichte das Unternehmen zwar seine Finanzziele, wie es am Freitagabend ĂŒberraschend im pfĂ€lzischen Bornheim mitteilte. Der Gewinn im TagesgeschĂ€ft ging allerdings trotz höherer Erlöse zurĂŒck. An der Börse wurden die Neuigkeiten nach dem Wochenende zunĂ€chst schlecht aufgenommen, nach einer abrupten Änderung des US-Kurses im Iran drehte der Kurs aber ins Plus.

Die Aktie der Hornbach Holding DE0006083405 gewann am Montagnachmittag gut drei Prozent auf 81,60 Euro und lag damit im Mittelfeld des auch insgesamt deutlich zulegenden Kleinwerte-Index SDax DE0009653386. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte seine am Wochenende angedrohten Angriffe auf iranische Energieanlagen fĂŒr fĂŒnf Tage ausgesetzt mit dem Hinweis, es gebe "produktive GesprĂ€che". Seit dem Jahreswechsel hat das Hornbach-Papier mehr als zwei Prozent eingebĂŒĂŸt.

Analyst Volker Bosse von der Baader Bank wertete die Ergebnisse trotz allem als solide - gemessen an dem schwierigen Marktumfeld und einer gedÀmpften Verbraucherstimmung, vor allem in Deutschland. Trotz des gesunkenen operativen Gewinns seien die Zahlen etwas besser ausgefallen als am Markt erwartet, schrieb er.

Im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr bis Ende MĂ€rz stieg Hornbachs Umsatz nach vorlĂ€ufigen Zahlen um knapp vier Prozent auf gut 6,4 Milliarden Euro. Damit lag er klar ĂŒber dem Vorjahreswert von 6,2 Milliarden Euro.

Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) ging hingegen um knapp zwei Prozent auf 264,7 Millionen Euro zurĂŒck. Der Vorstand hatte ein Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt, was nach Definition des Unternehmens eine Abweichung von fĂŒnf Prozent nach oben oder unten einschließt.

Der RĂŒckgang lag vor allem am vierten GeschĂ€ftsquartal mit den absatzschwachen Monaten Dezember bis Februar. In dieser Zeit konnte Hornbach die gestiegenen Kosten nicht vollstĂ€ndig ausgleichen. Der saisontypische bereinigte operative Verlust (bereinigtes Ebit) war mit 34,8 Millionen Euro deshalb sogar 14 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

AusfĂŒhrlichere Zahlen zum abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr will der Konzern nach eigenen Angaben am 25. MĂ€rz veröffentlichen. Die endgĂŒltigen und geprĂŒften Finanzergebnisse sollen am 19. Mai folgen.

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