Broadcom, Aktie

Broadcom Aktie: Top-Performer im Nasdaq 100

07.04.2026 - 23:25:16 | boerse-global.de

Broadcom erhält zwei bedeutende KI-Aufträge von Anthropic und Google, was den Kurs beflügelt. Die charttechnische Lage bleibt jedoch angespannt und die Bewertung hoch.

Broadcom Aktie: Top-Performer im Nasdaq 100 - Foto: über boerse-global.de

Gleich zwei Großaufträge an einem Tag — das gibt der Broadcom-Aktie heute kräftig Auftrieb. Der Halbleiterspezialist ist derzeit der stärkste Wert im Nasdaq 100.

5 Gigawatt für Anthropic

Im Auftrag des KI-Unternehmens Anthropic errichten Alphabet und Broadcom gemeinsam Rechenzentren mit einer Gesamtleistung von fünf Gigawatt. Das Auftragsvolumen ist erheblich: Bereits im vergangenen Jahr hatte Anthropic angekündigt, Rechenkapazitäten für bis zu 50 Milliarden Dollar zu ordern — ein Löwenanteil davon soll nun an Alphabet und Broadcom gehen. Parallel dazu wurde ein langfristiger Vertrag mit Google bekannt: Bis 2031 arbeitet Broadcom an künftigen Generationen von KI-Hardware für den Suchmaschinenriesen.

Charttechnik zeigt gemischtes Bild

Die guten Nachrichten kommen zu einem charttechnisch kritischen Zeitpunkt. Seit dem Allzeithoch bei rund 415 Dollar vor gut vier Monaten verlor die Aktie deutlich an Fahrt, die gleitenden Durchschnittslinien wurden aufgegeben, ein sogenanntes Death Cross signalisierte zuletzt Verkaufsdruck. Im Bereich um 300 Dollar stießen die Papiere jedoch auf Kaufinteresse — und die heutigen Kursgewinne katapultieren den Titel wieder über beide Durchschnittslinien zurück.

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Bis zur Marke von 350 Dollar ist das Aufwärtspotenzial allerdings begrenzt, wo eine frühere Unterstützungszone als Widerstand wirkt. Der RSI hat sich von überverkauften Niveaus erholt und notiert wieder über 50 Punkten, der MACD verbleibt indes unter der Nulllinie — ein Abwärtstrend ist technisch also noch nicht gebrochen.

Bewertung bleibt ein Knackpunkt

Trotz aller Dealfantasie hat Broadcom ein Bewertungsproblem. Mit dem 27,7-fachen der für 2026 erwarteten Gewinne ist der Titel teurer als Nvidia, das derzeit bei einem KGV von 21,4 gehandelt wird — und das, obwohl Nvidia beim Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis ebenfalls besser abschneidet. Wer also auf KI-Halbleiter setzen will, bekommt beim Marktführer schlicht mehr für sein Geld. Ob der Anthropic-Deal allein ausreicht, diese Bewertungslücke zu rechtfertigen, werden die kommenden Wochen zeigen — insbesondere, wenn TSMC, ASML und Nvidia mit eigenen Quartalsergebnissen nachlegen.

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