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Broadcom Aktie: VCF 9.1 mit Zero-Trust-Sicherheit

10.05.2026 - 10:24:45 | boerse-global.de

Broadcoms KI-Chip-Erlöse steigen rasant, während die neue VMware-Plattform VCF 9.1 startet. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahreshoch.

Broadcom Aktie: VCF 9.1 mit Zero-Trust-Sicherheit - Foto: ĂĽber boerse-global.de
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Broadcom nähert sich dem 52-Wochen-Hoch. Kein Zufall— hinter dem Kursanstieg steckt eine klare Strategie: KI-Chips plus Unternehmenssoftware, kombiniert zu einem wachsenden Ökosystem.

Am 5. Mai startete Broadcom die neue Version seiner VMware Cloud Foundation, kurz VCF 9.1. Die Plattform richtet sich an Konzerne, die KI-Workloads im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen. Neu dabei: Zero-Trust-Sicherheitsfunktionen und Unterstützung für GPUs und CPUs von AMD, Intel und NVIDIA. Broadcom verspricht bis zu 40 Prozent niedrigere Serverkosten gegenüber herkömmlichen Setups.

Software als zweites Standbein

Der Launch ist kein isoliertes Produktupdate. Er zeigt, wie Broadcom die 2023 übernommene VMware-Sparte in seine Gesamtstrategie einbettet. Während die Halbleiterseite boomt, soll die Softwaresparte stabile, wiederkehrende Einnahmen liefern.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal des Fiskaljahres 2026 belegen das Gewicht des Halbleitergeschäfts: KI-bezogene Chiperlöse kletterten auf 8,4 Milliarden Dollar— ein Plus von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag bei 19,3 Milliarden Dollar, rund 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Für das laufende zweite Quartal erwartet CEO Hock Tan KI-Chiperlöse von 10,7 Milliarden Dollar. Das entspräche einem Wachstum von rund 140 Prozent im Jahresvergleich. Langfristig peilt Tan kumulierte KI-Erlöse von über 100 Milliarden Dollar bis 2027 an.

Offene Frage bei OpenAI-Deal

Nicht alles läuft reibungslos. Ein milliardenschwerer Chip-Deal mit OpenAI— intern als „Project Nexus" bekannt— stockt. Broadcom soll auf eine Abnahmezusage von Microsoft warten: Der Konzern verlangt, dass Microsoft rund 40 Prozent der Chips abnimmt, bevor die erste Produktionsphase startet. Wie lange diese Verhandlungen dauern, ist offen.

Stabiler sieht es bei den bestehenden Hyperscaler-Partnerschaften aus. Google bezieht Tensor Processing Units bis 2031, Meta erhält MTIA-Chips bis 2029. Beide Vereinbarungen sichern Broadcom langfristige Abnahmen in einem hart umkämpften Markt.

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Kurs nahe Jahreshoch

Die Aktie schloss zuletzt bei 364,80 Euro— nur einen Wimpernschlag unter dem 52-Wochen-Hoch von 365,45 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier knapp 23 Prozent zugelegt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursanstieg von rund 97 Prozent zu Buche.

Die Quartalsergebnisse für das zweite Fiskaljahresquartal werden im Juni erwartet. Dann zeigt sich, ob das KI-Chip-Wachstum das hohe Tempo hält— und ob die VMware-Plattform bei Unternehmenskunden tatsächlich Fahrt aufnimmt.

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