Brookfield: Joint Venture mit Nuclear Company
05.05.2026 - 15:06:41 | boerse-global.deBrookfield geht in die Offensive. Gemeinsam mit "The Nuclear Company" (TNC) baut der Infrastruktur-Riese ein neues Kraftwerk-Imperium in den USA auf. Die Partner wollen nukleare Großprojekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme komplett aus einer Hand liefern.
Fokus auf Westinghouse-Technologie
Das neue Gemeinschaftsunternehmen setzt konsequent auf die Technologie von Westinghouse. Brookfield hält bereits eine Mehrheit von 51 Prozent an dem Spezialisten für Reaktortechnik. Zum Einsatz kommen die bewährten AP1000-Reaktoren sowie die kompakteren AP300-Modelle.
Die Kooperation soll die typischen Hürden der Branche überwinden. TNC steuert Expertise in der Projektabwicklung bei, während Brookfield Kapital und globale Infrastruktur-Erfahrung einbringt. Gemeinsam decken sie die gesamte Kette ab— von der Lizenzierung bis zum Bau.
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Strategische Neuausrichtung belastet Kurs
An der Börse spiegelt sich dieser Tatendrang bisher kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei 38,45 Euro. Damit liegt das Papier rund 20 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
Seit Jahresbeginn verzeichnet der Kurs ein Minus von gut drei Prozent. Dennoch zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 58,8 eine stabile Verfassung. Das Papier notiert über seinem Durchschnitt der vergangenen 50 Tage.
Parallel zum operativen Ausbau bereitet das Management die Hauptversammlung vor. Das Treffen der Anteilseigner ist für das dritte Quartal 2026 angesetzt. Stimmberechtigt sind alle Aktionäre, die am Stichtag Ende Mai 2026 Anteile halten.
Die Partnerschaft unterstreicht Brookfields Fokus auf CO2-freie Grundlastenergie. Mit der Kombination aus bewährter Technik und zentraler Projektsteuerung positioniert sich der Konzern als wichtiger Akteur der Energiewende. Im dritten Quartal folgt die formale Abstimmung der Aktionäre über die künftige Ausrichtung.
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