Büros sind zurück – aber anders als vor der Pandemie
18.03.2026 - 06:08:37 | boerse-global.deDie Büronutzung erreicht weltweit einen neuen Höchststand. Gleichzeitig teilen sich mehr Mitarbeiter denn je einen Schreibtisch. Das zwingt Unternehmen zu einem radikalen Umbau ihrer Büros.
Laut der Studie „Global Workplace & Occupancy Insights“ des Immobiliendienstleisters CBRE ist die durchschnittliche Büronutzung auf 53 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit Frühjahr 2020. An Spitzentagen sind sogar 80 Prozent der Plätze belegt.
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Desk-Sharing wird zur neuen Norm
Der Grund für die volle Auslastung bei weniger Plätzen ist klar: Hybride Arbeit ist etabliert. 92 Prozent der globalen Organisationen haben solche Modelle fest in ihren Richtlinien verankert, so der „Workplace Statistics and Benchmarks Report“ von Ronspot. Bei zwei Dritteln der Firmen gilt ein Standard von mindestens drei Präsenztagen pro Woche.
Die Folge: 69 Prozent der Unternehmen geben an, dass über 40 Prozent ihrer Belegschaft sich Arbeitsplätze teilen. Das Desk-Sharing-Verhältnis von 1,5 Mitarbeitern pro Platz oder höher ist seit 2023 um 93 Prozent gewachsen.
Vom Einzelbüro zur Aktivitätszone
Starre Raumkonzepte sind damit endgültig out. Statt isolierter Schreibtische setzen heute 40 Prozent der Unternehmen auf aktivitätsbasierte Konzepte – mehr als doppelt so viele wie noch 2024. Die Büros werden in Zonen für konzentriertes Arbeiten, Team-Meetings und informellen Austausch unterteilt.
Diese Flexibilität stellt neue Anforderungen an die Möbel. Höhenverstellbare Schreibtische und dynamische Sitzmöbel müssen sich schnell an wechselnde Nutzer anpassen. Ergonomie wird zum Schlüssel für Produktivität und Mitarbeiterbindung.
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Investition in Qualität statt Quadratmeter
Die Flächen werden weniger, aber die Ausstattung besser. 57 Prozent der Immobilienteams planen, ihre Portfolio in den nächsten drei Jahren zu konsolidieren. Die eingesparten Mietkosten fließen jedoch oft in hochwertigere Innenausstattung.
Das Büro muss einen Mehrwert zum Homeoffice bieten. Daher boomen nachhaltige Materialien, akustisch wirksame Trennwände und sogar Outdoor-Arbeitsbereiche. Gleichzeitig liefern digitale Buchungssysteme Daten, um die Räume nach tatsächlichem Bedarf zu optimieren.
Die Zukunft gehört modularen, sensorgesteuerten Möbelsystemen. Sie könnten sich bald automatisch auf die Präferenzen des Nutzers einstellen – und so den gesunden Wechsel zwischen Konzentration und Kollaboration unterstützen.
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