Bund pumpt Milliarden in sozialen Wohnungsbau
25.03.2026 - 06:22:32 | boerse-global.deDer Bund stellt den LĂ€ndern fĂŒr 2026 und 2027 insgesamt neun Milliarden Euro fĂŒr den sozialen Wohnungsbau bereit. Alle 16 BundeslĂ€nder haben die entsprechenden Verwaltungsvereinbarungen unterzeichnet. Damit schafft die Bundesregierung Planungssicherheit fĂŒr neue bezahlbare Wohnungen.
Rekordinvestitionen bis 2029
FĂŒr das kommende Jahr sind vier Milliarden Euro vorgesehen, 2027 steigt die Summe auf fĂŒnf Milliarden. Bis 2029 plant der Bund sogar Rekordinvestitionen von 23,5 Milliarden Euro. Zusammen mit den Mitteln der LĂ€nder entsteht ein riesiges Fördervolumen.
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Ein HerzstĂŒck der Offensive ist das Programm "Junges Wohnen". Es richtet sich gezielt an Studierende und Auszubildende. DafĂŒr sind 2026 zunĂ€chst 500 Millionen Euro eingeplant â ein Jahr spĂ€ter verdoppelt sich der Betrag auf eine Milliarde Euro.
Rettungsanker fĂŒr die Bauwirtschaft
Die milliardenschweren Zusagen kommen zur rechten Zeit. Die Bauwirtschaft kĂ€mpft mit hohen Kosten, schwieriger Finanzierung und rĂŒcklĂ€ufigen Baugenehmigungen im privaten Sektor. Der staatlich geförderte Wohnungsbau entwickelt sich damit zum wichtigen StabilitĂ€tsanker.
FĂŒr Bauunternehmen und Handwerker bedeuten die Programme neue AuftrĂ€ge und bessere Auslastung. Bundesbauministerin Klara Geywitz betont die hohe politische PrioritĂ€t. Das Ziel ist klar: Der Anteil bezahlbarer Wohnungen soll wieder steigen.
Warum trotzdem Wohnungen fehlen
Doch die Herausforderungen sind enorm. Zwar wurden 2024 rund 62.000 geförderte Wohneinheiten geschaffen. Dennoch sinkt die Nettozahl der Sozialwohnungen weiter. Der Grund: Immer noch fallen mehr Wohnungen aus der Mietpreisbindung, als neu hinzukommen.
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Experten schĂ€tzen das Defizit auf Hunderttausende Wohnungen. Um schneller und kostengĂŒnstiger zu bauen, setzt der Bund verstĂ€rkt auf serielle und modulare Bauweisen. Können moderne Methoden die Wende bringen?
ZusĂ€tzliche Impulse fĂŒr den Markt
Neben den direkten Fördergeldern gibt es weitere MaĂnahmen. Seit Anfang MĂ€rz gelten verbesserte Konditionen im KfW-Programm "Klimafreundlicher Neubau". Die Zinsen fĂŒr besonders effiziente HĂ€user wurden deutlich gesenkt.
Im Sommer 2026 startet zudem das Programm "Gewerbe zu Wohnen". Es soll leerstehende BĂŒroflĂ€chen in Wohnraum umwandeln. EigentĂŒmer erhalten dafĂŒr zinsverbilligte Kredite der KfW.
LĂ€nder mĂŒssen liefern
Die finale Verantwortung liegt bei den BundeslĂ€ndern. Nach dem Grundgesetz sind sie fĂŒr den sozialen Wohnungsbau zustĂ€ndig. Die Vereinbarungen mit dem Bund verpflichten sie zur Kofinanzierung.
Einige LĂ€nder wie Nordrhein-Westfalen haben bereits angekĂŒndigt, ihre Programme aufzustocken. Jetzt kommt es darauf an, die Milliardenhilfen in konkrete Bauprojekte umzusetzen â und zwar schnell.
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