Bund, HeimatgefĂŒhl

Bund will HeimatgefĂŒhl stĂ€rken - Alltagsprobleme im Blick

Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 11:44 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die Bundesregierung will Alltagsproblemen vor Ort besser auf die Spur kommen und damit auch das HeimatgefĂŒhl in lĂ€ndlichen Regionen und StĂ€dten stĂ€rken.

"Unsere Heimat gehört denen, die sich um das Miteinander kĂŒmmern, nicht denen, die das Gegeneinander organisieren", sagte Minister Alois Rainer bei der Vorstellung einer Agenda fĂŒr Heimatpolitik im brandenburgischen Chorin. Das Agrarressort des CSU-Politikers ist in der schwarz-roten Regierung fĂŒr den Bereich Heimat zustĂ€ndig.

Wichtiger Teil der Agenda mit dem Titel "Miteinander ist es Heimat" sollen "Heimat-Dialoge" des Ministeriums sein. Geplant ist dies gemeinsam mit LÀndern, Kommunen, VerbÀnden und weiteren Partnern. ErgÀnzend soll noch in diesem Jahr ein "Heimatreport", eine reprÀsentative Umfrage in Stadt und Land, vorgestellt werden, um Ansichten und Handlungsfelder zu ermitteln.

Gleichwertige LebensverhÀltnisse als Ziel

Rainer sagte: "Wir wollen vor Ort mehr FreirĂ€ume schaffen, unnötige BĂŒrokratie abbauen und Entscheidungen dort ermöglichen, wo sie wirken." Ziel der Agenda sind laut Ministerium handlungsfĂ€hige Kommunen, gleichwertige LebensverhĂ€ltnisse und faire Chancen in ganz Deutschland. Ein neuer "Bundespreis Heimat" soll Menschen und Initiativen auszeichnen, die sich besonders fĂŒr ihre Heimat und das gesellschaftliche Miteinander engagieren.

In lÀndlichen Regionen leben laut Ministerium 57 Prozent der Menschen in Deutschland. Unter anderen mit vielen mittelstÀndischen Firmen wird dort fast die HÀlfte des deutschen Bruttosozialprodukts (47 Prozent) erwirtschaftet.

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