Forschungsministerin 'guten Mutes' bei Bafög-Reform
22.04.2026 - 15:36:44 | dpa.de"Wir sind jetzt noch mitten in den Verhandlungen zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem BMFTR und deswegen bin ich da ganz guten Mutes, dass wir am Ende auch zu einer Lösung kommen werden", sagte die CSU-Politikerin auf eine entsprechende Frage in der Regierungsbefragung im Bundestag.
"Wir haben es ja im Koalitionsvertrag verankert, dass uns das gemeinsam ein wichtiges Anliegen ist", sagte sie auĂerdem und wies zurĂŒck, dass es zwischen ihr und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Streit ĂŒber die Finanzierung der geplanten Reform gebe. "Lars Klingbeil und ich streiten nicht, wir diskutieren um die besten Lösungen", sagte BĂ€r.
Wegen der Meinungsverschiedenheiten wurden zuletzt BefĂŒrchtungen laut, es könnte mit der Gesetzgebung knapp werden. Medienberichten zufolge geht es um die Frage, ob zusĂ€tzliches Geld vom SPD-gefĂŒhrten Bundesfinanzministerium kommt oder ob die Reform aus dem laufenden Etat des von der CSU gefĂŒhrten Bundesministeriums fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert wird.
Mehr Geld fĂŒrs Wohnen ab Herbst?
Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD angekĂŒndigt, das Bafög "in einer groĂen Novelle" zu modernisieren. Im ersten Schritt soll demnach zum Wintersemester 2026/2027 die im Bafög enthaltene Wohnkostenpauschale fĂŒr Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, von derzeit 380 auf 440 Euro im Monat angehoben werden.
AnschlieĂend soll der sogenannte Bafög-Grundbedarf, der aktuell bei 475 Euro im Monat liegt, in zwei Schritten zum Wintersemester 2027/2028 und ein Jahr spĂ€ter dauerhaft an das Niveau der Grundsicherung angepasst werden. Der eigentliche Bafög-Satz wird immer individuell nach Einkommen der Eltern und anderen Faktoren berechnet.
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