Warken zu SparplÀnen: Gesamtvolumen des Pakets muss bleiben
24.04.2026 - 18:20:30 | dpa.de"Das Gesamtvolumen des Pakets muss zwingend erhalten bleiben", sagte die CDU-Politikerin der "Welt am Sonntag". Wenn das gewĂ€hrleistet ist, sei sie offen fĂŒr andere VorschlĂ€ge. Beibehalten werden sollte der Ansatz, dass alle Bereiche einen Beitrag leisten, der sich an den jeweiligen Ausgaben im System orientiere. Ihr Vorschlag liege da "gut in der Mitte".
Warken hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die gesetzlichen Krankenkassen im nĂ€chsten Jahr um 19,6 Milliarden Euro entlasten soll. Dies wĂ€re mehr als die erwartete LĂŒcke von 15 Milliarden Euro und soll erneute Anhebungen der ZusatzbeitrĂ€ge verhindern. Im Blick stehen Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche - aber auch höhere Zuzahlungen fĂŒr Medikamente und EinschrĂ€nkungen der Mitversicherung von Ehepartnern. Der Gesetzentwurf soll nach dem Zeitplan der Koalitionsspitzen am Mittwoch ins Kabinett kommen.
"Drohungen bringen wenig"
Warken wies Warnungen von Ărztevertretern vor schlechterer Versorgung und lĂ€ngeren Termin-Wartezeiten zurĂŒck. "Drohungen bringen an der Stelle wenig." Bei mancher Kritik gewinne man den Eindruck, Leistungen wĂŒrden ĂŒberhaupt nicht mehr vergĂŒtet. "So ist es aber nicht, denn selbstverstĂ€ndlich erhalten auch Ărzte weiterhin eine VergĂŒtung, die ĂŒbrigens auch jĂ€hrlich steigen wird."
Wie fĂŒr anderen Bereiche werde die Ausgabensteigerung jedoch an die Einnahmeentwicklung gekoppelt. "Das bedeutet nichts Geringeres als einen verantwortungsvollen Umgang mit den Beitragsmitteln der Versicherten."
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