Dobrindt, Migration

Dobrindt: Keine erhöhte Migration nach Europa durch Iran-Krieg

18.04.2026 - 07:55:17 | dpa.de

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet aufgrund des Iran-Kriegs vorerst keine höhere Migration nach Europa.

"Aktuell sehen wir keinen erhöhten Migrationsdruck", sagte Dobrindt der "Rheinischen Post".

"Wir haben einen sehr genauen Blick auf die Migrationsbewegungen, beispielsweise im Iran und im Libanon. Aktuell sehen wir hohe Zahlen von Binnenmigration in beiden LĂ€ndern, aber wir erkennen noch keinen Druck auf die tĂŒrkische Grenze. Dies wĂ€re der erste Indikator fĂŒr eine Migrationsbewegung weiter nach Europa." Vorsorgemaßnahmen wĂŒrden aber auf europĂ€ischer Ebene vorbereitet.

Dobrindt hÀlt sich VerlÀngerung der Binnengrenzkontrollen offen

Eine VerlĂ€ngerung der Binnengrenzkontrollen ab September hĂ€lt Dobrindt sich offen. "Die Frage der VerlĂ€ngerung der Grenzkontrollen hĂ€ngt nicht ausschließlich von der Situation in Deutschland ab", sagte der Bundesinnenminister.

Ab dem 12. Juni gilt europaweit die Reform des Gemeinsamen EuropĂ€ischen Asylsystems (GEAS). "GEAS muss funktionsfĂ€hig sein, auch spielen die internationale Lage und mögliche Auswirkungen dabei eine große Rolle", betonte Dobrindt. "Die nĂ€chsten Wochen werden zeigen wie sich die Situation gerade im Nahen Osten oder im Mittleren Osten entwickelt und mit welchen Migrationsbewegungen zu rechnen ist."

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