Merz, Teheran

Merz warnt Teheran: Sind zur Erhöhung des Drucks bereit

04.02.2026 - 18:36:57 | dpa.de

Bundeskanzler Friedrich Merz hat dem Iran mit neuen Sanktionen gedroht, sollte Teheran nicht die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung und die Arbeit am militÀrischen Atomprogramm beenden.

"Wir sind bereit, den Druck auf Teheran weiter zu erhöhen", sagte der CDU-Vorsitzende vor Beginn seiner ersten Reise in die Golfregion. Die Bundesregierung stehe dazu in einem engen Austausch mit Großbritannien, Frankreich, den USA, Israel und den Partnern in der Region.

"Frieden und Sicherheit in der Region sind auch fĂŒr uns ein wichtiges Thema", betonte Merz. Die Entwicklung im Iran werde auch bei seinen GesprĂ€chen in Saudi-Arabien, Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eine wichtige Rolle spielen. Der Kanzler betonte, Deutschland sei zu GesprĂ€chen bereit, die einem schnellen Ende des iranischen Nuklear- und RĂŒstungsprogramms dienten.

Merz: Iran muss auch destabilisierende AktivitÀten beenden

Merz richtete drei konkrete Forderungen an die FĂŒhrung in Teheran: "Die Gewalt des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung muss sofort aufhören." Der Iran mĂŒsse zweitens sein militĂ€risches Nuklearprogramm einstellen. "Es darf keine ballistischen Raketen gegen Israel oder die Golfstaaten aus dem Iran geben." Und drittens mĂŒsse der Iran seine destabilisierenden AktivitĂ€ten in der Region endlich beenden.

Die Sorgen vor einem neuen Krieg am Persischen Golf sind groß. US-PrĂ€sident Donald Trump hat der StaatsfĂŒhrung in Teheran mehrfach mit MilitĂ€rschlĂ€gen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher KrĂ€fte gegen Demonstranten bei den jĂŒngsten Massenprotesten. Das US-MilitĂ€r hat seine PrĂ€senz in der Region deutlich ausgebaut.

In einen Konflikt könnten auch Nachbarstaaten wie Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hineingezogen werden, die Merz nun besucht. Jetzt soll es Berichten zufolge aber Verhandlungen mit dem Iran geben.

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