Bundesverband startet Plattform fĂŒr echtes Gehirntraining
09.03.2026 - 03:00:26 | boerse-global.deEine neue Plattform soll Orientierung im Dschungel der Gehirnjogging-Apps bieten. Der Bundesverband GedÀchtnistraining hat eine zentrale Wissensplattform gestartet, die wissenschaftlich fundierte Trainingsmethoden von reinen Unterhaltungs-Apps unterscheiden hilft. Dieser Schritt folgt auf bahnbrechende Studienergebnisse zur DemenzprÀvention.
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Wegweiser im digitalen Angebotsdschungel
Die neue Online-Plattform dient als verlĂ€ssliche Anlaufstelle. Sie bietet eine gefilterte Kurssuche und stellt qualitĂ€tsgesicherte Methoden in den Vordergrund. Die medizinische Expertise sichert unter anderem ĂzgĂŒr Onur, leitender Oberarzt der Neurologie an der Uniklinik Köln. Der Verband reagiert damit auf eine steigende Nachfrage nach wirksamen Methoden fĂŒr die geistige Fitness.
Studie: Spezielles Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
Die Dringlichkeit fĂŒr qualitativ hochwertige Angebote belegt die finale ACTIVE-Langzeitstudie. Ăber 20 Jahre hinweg zeigte sie: Ein spezielles Training zur Geschwindigkeit der visuellen Informationsverarbeitung kann das Demenzrisiko bei Senioren um bis zu 25 Prozent senken. Der prĂ€ventive Effekt trat nach nur 10 bis 23 Stunden Training ĂŒber mehrere Jahre auf. Experten fĂŒhren dies auf die NeuroplastizitĂ€t zurĂŒck â die FĂ€higkeit des Gehirns, sich lebenslang anzupassen.
Training wirkt in jeder Lebensphase
Die positiven Effekte beschrĂ€nken sich nicht auf Senioren. Kognitive Ăbungen sind auch in der Rehabilitation nach SchlaganfĂ€llen oder SchĂ€del-Hirn-Traumaten wirksam. Sie helfen Patienten, verlorene FĂ€higkeiten in Sprache oder GedĂ€chtnis zurĂŒckzugewinnen. FĂŒr gesunde Erwachsene und Kinder kann regelmĂ€Ăiges Training Konzentration und ProblemlösungsfĂ€higkeiten verbessern â besonders in Kombination mit körperlicher AktivitĂ€t.
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Vom Werbeversprechen zum "Rezept"
Die wissenschaftliche Evidenz verleiht dem Markt neue LegitimitĂ€t. Die Entwicklung geht klar in Richtung validierter digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGAs), die in Deutschland bereits als "Apps auf Rezept" verschrieben werden können. Derzeit bezieht sich etwa die HĂ€lfte der zugelassenen DiGAs auf psychische Erkrankungen. Branchenbeobachter sehen in diesen Technologien einen SchlĂŒssel, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.
Die Zukunft ist personalisiert
Experten erwarten eine weitere Integration digitaler Therapien in die Regelversorgung. Der Trend geht zu ganzheitlichen AnsĂ€tzen, die kognitives Training mit Lebensstil-Empfehlungen kombiniert. Gleichzeitig wird an neuen Verfahren wie der nicht-invasiven Hirnstimulation geforscht. KĂŒnstliche Intelligenz soll die PrĂ€vention und Behandlung kognitiver Störungen kĂŒnftig noch effektiver und zugĂ€nglicher machen.
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