Pistorius: MilitÀrische Zusammenarbeit mit USA exzellent
09.03.2026 - 18:42:30 | dpa.de"Auf militÀrischer und auf zivilmilitÀrischer Ebene klappt die Zusammenarbeit exzellent", sagte der SPD-Politiker in Mainz. Dort schaute er sich auf einem Flugplatz mit dem rheinland-pfÀlzischen MinisterprÀsidenten Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling (SPD) Technik der Landespolizei und der US Air Force zur Abwehr von Drohnen an.
"Das, was politisch lĂ€uft, ist das eine", sagte Pistorius weiter. Dass die Amerikaner kĂŒnftig konventionell weniger in Europa machen wollten, sei klar gewesen. "Es zeichnet sich aber ab, dass das so passiert, dass keine gefĂ€hrlichen FĂ€higkeitslĂŒcken entstehen." Bei der militĂ€rischen Zusammenarbeit gebe es nach wie vor keine AbbrĂŒche oder Irritationen. "Ganz im Gegenteil, wir setzen darauf, dass das weiter so lĂ€uft, weil die Zusammenarbeit sich bewĂ€hrt hat und beide Seiten wissen, was sie voneinander haben."
Landespolizei arbeitet eng mit US-MilitÀr zusammen
Die rheinland-pfĂ€lzische Landespolizei arbeitet in der Drohnenabwehr eng mit dem US-MilitĂ€r zusammen. In dem Bundesland liegen gleich mehrere US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkte, darunter die groĂe Airbase im pfĂ€lzischen Ramstein.
MinisterprÀsident Schweitzer sagte, es gebe politische Debatten in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Deutschland. "Aber da, wo wir mit unseren amerikanischen Partnern in Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten, ist die Zusammenarbeit in keiner Weise weniger intensiv als in den vergangenen Jahren."
Neue Formen von VertrÀgen und Ausschreibungen
Pistorius betonte, Drohnentechnik entwickele sich schnell weiter, das stelle den Schutz vor Drohnenangriffen vor groĂe Herausforderungen. Diesen kurzen Entwicklungszyklen mĂŒsste sich die Beschaffung von Technik anpassen. "Das muss immer State of the Art sein", sagte Pistorius. "Und das stellen wir mit neuen Formen von BeschaffungsvertrĂ€gen und Ausschreibungen sicher."
Rheinland-Pfalz hat laut Innenminister Ebling bislang rund drei Millionen Euro in Drohnentechnik investiert, insgesamt wĂŒrden voraussichtlich sieben bis acht Millionen benötigt. "Wir nehmen massiv mehr Drohnen wahr", sagte Ebling.
Laut Ministerium wurden alleine in den ersten zwei Monaten dieses Jahres in Rheinland-Pfalz 52 Drohnensichtungen registriert, davon zehn ĂŒber militĂ€rischen Liegenschaften sowie neun ĂŒber kritischer Infrastruktur, etwa Einrichtungen aus dem Energie-, Gesundheits-, Entsorgungs- oder Wassersektor. 2025 waren es 399 Sichtungen im Land.
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