Burn-on: Die stille Epidemie der Erschöpften
30.01.2026 - 09:32:12Burn-on trifft Leistungsträger, die trotz innerer Leere weiter funktionieren. Experten warnen Anfang 2026 vor einer Zunahme dieser chronischen Erschöpfungsdepression, die oft jahrelang unentdeckt bleibt.
Während ein Burnout mit einem totalen Zusammenbruch endet, läuft das Leben beim Burn-on im Verborgenen weiter. Betroffene stehen morgens auf, erledigen ihre Arbeit perfekt und lächeln – doch innerlich sind sie längst ausgebrannt. Das Phänomen beschreibt einen Zustand des „immer kurz davor Seins“.
Die Maske des Erfolgs
Das Tückische: Die berufliche Leistung bleibt oft über Jahre stabil. Mediziner sprechen von einem Roboter-Modus. Die Fassade wird aufrechterhalten, während jede Freude und echte Entspannung abhandenkommt. Der Antrieb ist häufig die Angst vor dem Stillstand.
Viele Leistungsträger erleben, dass Wochenenden und freie Zeit nur noch der Wiederherstellung dienen – echte Erholung bleibt aus. Ein kostenloses E‑Book „Work‑Life‑Balance: Stressfrei produktiv“ bietet praxisnahe Sofortmaßnahmen, zwei einfache Achtsamkeitsübungen und eine Checkliste, mit der Sie klare Grenzen setzen, Zeitdiebe erkennen und den Teufelskreis von Präsentismus durchbrechen können. Ideal für alle, die trotz hoher Leistung wieder mehr Lebensfreude suchen. Jetzt Work‑Life‑Balance‑Guide sichern
Warnsignale sind spezifisch, werden aber ignoriert:
* Anhedonie: Die Unfähigkeit, Freude zu empfinden. Das Wochenende dient nur der Wiederherstellung der Arbeitskraft.
* Psychosomatische Beschwerden: Chronische Nackenschmerzen, Zähneknirschen, Tinnitus oder „Wochenend-Migräne“.
* Innere Leere: Betroffene tragen eine Maske, während sie sich für ihre anhaltende Erschöpfung schämen.
Immer erreichbar, nie abschalten
Die Ursachen für Burn-on liegen tief in der modernen Arbeitskultur. Die Digitalisierung und Hybrid-Modelle haben die Grenzen zwischen Job und Privatleben verwischt. Das Gefühl, „always on“ sein zu müssen, verhindert echtes Abschalten.
Hinzu kommt eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur. Perfektionismus und der Glaube, der eigene Wert definiere sich über Leistung, prädestinieren für das Syndrom. In einer leistungsorientierten Gesellschaft wird dieses Verhalten lange belohnt – und die Erschöpfung so verstärkt.
Der lange Weg zur Therapie
Die Behandlung gilt als komplex, weil Betroffene extrem spät Hilfe suchen. Oft erst, wenn schwere Bluthochdruckkrisen oder massive Schlafstörungen auftreten. Therapeutische Ansätze zielen nicht auf mehr Leistung ab.
Vielmehr geht es darum, die Erlaubnis zu erlernen, auch einmal nicht zu funktionieren. Achtsamkeitsübungen und Therapie sollen helfen, den inneren Antreiber zu identifizieren und einen gesünderen Umgang mit den eigenen Ressourcen zu finden.
Die versteckten Kosten für die Wirtschaft
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind spürbar. Unternehmen kämpfen nicht mehr nur mit langen Burnout-Ausfällen. Burn-on verursacht versteckte Kosten durch Präsentismus: Mitarbeiter sind anwesend, aber innerlich gekündigt und kreativ ausgebrannt.
Die steigenden Zahlen in Krankenkassenreports zeigen: Psychische Gesundheit ist kein Nischenthema mehr. Die Pandemie und globale Krisen haben die Resilienz vieler dauerhaft geschwächt. Burn-on erscheint als logische Konsequenz einer Gesellschaft, die Pausen nicht mehr als produktiv begreift.
Reine Wellness-Angebote wie Obstkörbe reichen nicht aus, um diese strukturelle Überlastung zu kompensieren. Die Frage ist: Schaffen Unternehmen den Kulturwandel hin zu einem Recht auf Unerreichbarkeit? Wenn nicht, könnte diese leise Epidemie das Gesundheitssystem langfristig massiv belasten.
PS: Viele, die im „immer kurz davor“-Modus stecken, unterschätzen, wie schnell kleine Gewohnheitsänderungen wirken. Der Gratis‑Report „Stressfrei produktiv“ zeigt konkrete Sofortmaßnahmen, zwei einfache Achtsamkeitsübungen und sechs Regeln, mit denen Sie Ihre Erreichbarkeit steuern, Zeitdiebe eliminieren und nachhaltig mehr Erholung erreichen. Holen Sie sich den Leitfaden und starten Sie noch heute mit kleinen, wirksamen Schritten. Stressfrei produktiv: E‑Book gratis herunterladen


