Burnout: Jeder Fünfte zeigt Symptome der Erschöpfung
11.02.2026 - 04:01:12Die Grenze zwischen Leidenschaft und Überarbeitung ist fließend. Immer mehr Berufstätige ignorieren die subtilen Frühwarnsignale eines Burnouts, bis tiefe Erschöpfung eintritt. Aktuelle Erkenntnisse zeigen: Das frühzeitige Erkennen ist entscheidend, um dem Ausbrennen entgegenzuwirken.
Ein Burnout-Syndrom entwickelt sich nicht über Nacht. Es ist oft das Ergebnis eines monate- oder jahrelangen Prozesses, der mit übersteigertem Ehrgeiz beginnt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Burnout im Klassifikationssystem ICD-11 als Syndrom aus chronischem, nicht bewältigtem Arbeitsstress. Diese offizielle Einordnung unterstreicht die Ernsthaftigkeit.
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Die unsichtbaren Vorboten
Die ersten Anzeichen sind unspezifisch und werden leicht als vorübergehender Stress abgetan. Dazu gehören:
* Anhaltende Müdigkeit, die auch durch Schlaf nicht verschwindet
* Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten
* Emotionale Erschöpfung mit erhöhter Reizbarkeit
Diese Symptome werden oft ignoriert – als unvermeidbare Begleiterscheinung des Berufslebens.
Wenn Leidenschaft in Zynismus umschlägt
Ein charakteristisches Merkmal ist die schleichende Veränderung der Einstellung. Was einst mit Leidenschaft begann, wandelt sich in Zynismus und mentale Distanz. Betroffene ziehen sich sozial zurück und vernachlässigen private Kontakte. Experten sprechen von einem Übergang von harmonischer zu obsessiver Leidenschaft, bei der die Arbeit das Leben dominiert.
Der Körper schlägt Alarm
Burnout zeigt sich auch körperlich. Häufige Beschwerden sind:
* Schlafstörungen
* Kopf- und Rückenschmerzen
* Magen-Darm-Probleme
* Geschwächtes Immunsystem
* Herzrasen oder Engegefühl in der Brust
Diese Signale sind ernstzunehmende Hinweise auf chronische Überlastung. Sie zu ignorieren, kann zu Depressionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
Ein gesellschaftliches Problem mit Zahlen
Die Zunahme von Burnout-Fällen ist eine erhebliche Herausforderung. Eine Studie des McKinsey Health Institute ergab 2023: Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland fühlt sich von Burnout-Symptomen betroffen. Besonders die Generation Z scheint anfällig.
Die Ursachen liegen in einer Kombination aus individuellen Faktoren wie Perfektionismus und betrieblichen Belastungen wie hohem Leistungsdruck oder mangelnder Wertschätzung. Seit 2013 verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz Unternehmen, auch die psychische Belastung zu bewerten.
Prävention als Schlüssel
Um der Spirale zu entkommen, ist ein Umdenken nötig. Einzelpersonen müssen auf eigene Bedürfnisse hören und klare Grenzen ziehen. Unternehmen sind gefordert, eine Kultur der Wertschätzung zu schaffen. Maßnahmen wie realistische Ziele, flexibles Arbeiten und die Förderung der Work-Life-Balance wirken präventiv. Führungskräfte spielen als Vorbilder eine entscheidende Rolle.
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