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Carnegie Clean Energy Aktie: CETO-Projekt im Baskenland

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 09:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Wellenenergie-Spezialist Carnegie sammelt 2,5 Mio. AUD für den Ausbau in Spanien ein und treibt die CETO-Technologie voran.

Carnegie Clean Energy: Millionen-Spritze für europäische Wellenprojekte
Ein modernes Wellenkraftwerk-Modul im offenen Meer vor der felsigen Küste des Baskenlandes bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Carnegie Clean Energy treibt seine Pläne in Europa mit frischem Kapital voran. Der australische Wellenenergie-Spezialist hat die Notierung von knapp 14 Millionen neuen Aktien an der heimischen Börse beantragt. Damit schließt das Unternehmen eine Finanzierungsrunde ab, die den Zeitplan für Projekte in Spanien beschleunigen soll.

Millionen für den Wellen-Ausbau

Die Kapitalmaßnahme umfasst knapp 14 Millionen neue Stammaktien. Diese stammen aus einer Privatplatzierung von vergangener Woche. Zum Preis von 0,18 Australischen Dollar je Anteilsschein flossen dem Konzern brutto rund 2,5 Millionen Australische Dollar zu.

Nach der Abwicklung am Montag beginnt der Handel mit den neuen Papieren voraussichtlich am 28. Juli. Damit erhöht sich das gesamte börsennotierte Aktienkapital auf rund 427,3 Millionen Anteile. Der Makler CMC Markets begleitete die Transaktion gegen eine Gebühr von sechs Prozent.

Fokus auf spanische Gewässer

Das frische Geld ist zweckgebunden. Carnegie will damit vor allem die Kommerzialisierung der CETO-Wellenenergietechnologie vorantreiben. Ein Großteil der Mittel fließt in den Aufbau eines Multi-Megawatt-Systems vor der Küste des Baskenlandes in Spanien.

Parallel dazu finanziert das Unternehmen das ACHIEVE-Programm in Bilbao sowie die Weiterentwicklung der MoorPower-Technologie. Letztere zielt auf Anwendungen in der Aquakultur und im Verteidigungssektor ab. Carnegie plant zudem, seine Präsenz in den nordamerikanischen Märkten auszubauen.

Kursschwankungen nach Rekordlauf

An der Börse reagierte der Kurs mit einem deutlichen Rücksetzer. Nach dem Erreichen eines neuen 52-Wochen-Hochs am Freitag gab die Aktie am Montag um 9,76 Prozent nach. Marktbeobachter werten dies als typische Reaktion nach einer Kapitalerhöhung bei kleineren Unternehmen.

Trotz der kurzfristigen Gewinnmitnahmen bleibt die langfristige Entwicklung auffällig stark. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von 444,54 Prozent. CEO Jonathan Fievez hob hervor, dass insbesondere der Einstieg europäischer Investoren die strategische Positionierung des Unternehmens vor der anstehenden Validierungsphase in Spanien stärke.

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