Chevron, Aktie

Chevron Aktie: Wachstum auf drei Fronten

25.03.2026 - 10:40:17 | boerse-global.de

Chevron-CEO Mike Wirth sieht den physischen Ölmarkt enger als gedacht und treibt gleichzeitig eine ambitionierte Expansionsstrategie in mehreren Schlüsselregionen voran.

Chevron Aktie: Wachstum auf drei Fronten - Foto: über boerse-global.de
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Chevron-CEO Mike Wirth nutzte die CERAWeek-Konferenz in Houston für eine klare Botschaft: Der physische Ölmarkt ist deutlich enger als die Futures-Preise vermuten lassen. Gleichzeitig treibt der Konzern eine Wachstumsstrategie voran, die seine Produktionsbasis auf mehreren Kontinenten gleichzeitig ausweiten soll.

Hormuz-Lücke und physischer Ölmarkt

Rund 20 Prozent des weltweiten Ölangebots flossen vor Ausbruch des Konflikts durch die Straße von Hormuz. Seitdem ist der Tankerverkehr durch iranische Angriffe auf Handelsschiffe stark zurückgegangen, und arabische Golfstaaten haben ihre Förderung gedrosselt, weil der Exportweg versperrt ist. Hinzu kommen staatliche Maßnahmen einzelner Länder, Ölreserven im Inland zu halten statt zu exportieren.

Wirth betonte, wie schnell diese Fördermengen wieder verfügbar sein werden, sei eine offene Frage. Die Futures-Märkte hätten das Ausmaß der Versorgungsstörung bislang nicht vollständig eingepreist. Einen kurzen Rücksetzer gab es am 23. März, als US-Präsident Trump ankündigte, mögliche Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur um fünf Tage zu verschieben — um Raum für Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße zu schaffen.

Venezuela, Irak und die Produktionspipeline

In Venezuela prüft Chevron eine Erweiterung seines Petropiar-Projekts im Orinoco-Gürtel. Der Ayacucho-8-Block würde zum fünften Operationsgebiet des Konzerns im Land werden. Die aktuelle Bruttoproduktion liegt bei rund 250.000 Barrel Öläquivalent pro Tag — mit dem Potenzial, innerhalb von 18 bis 24 Monaten um weitere 50 Prozent zu wachsen. Größere Investitionen knüpft Wirth allerdings an weitere rechtliche Anpassungen durch die venezolanische Regierung.

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Noch gewichtiger ist die Entwicklung im Irak: Chevron führt exklusive Verhandlungen mit der irakischen Regierung über die Übernahme des Ölfelds West Qurna 2. Das Feld produziert derzeit 480.000 Barrel pro Tag und macht zehn Prozent der irakischen Gesamtförderung aus. Das irakische Ölministerium hält unter Chevrons Führung eine Steigerung auf bis zu 800.000 Barrel täglich für möglich — was die Förderung nahezu verdoppeln würde. Für ein neues Betreiberabkommen verlangt Chevron wettbewerbsfähigere wirtschaftliche Konditionen; jede Einigung bedarf zudem der Zustimmung des irakischen Kabinetts. Beide Seiten haben ein Jahr Zeit, sich zu einigen.

Finanzieller Rückhalt für die Expansion

Die Wachstumsstrategie steht auf einem soliden finanziellen Fundament. Der freie Cashflow stieg im Geschäftsjahr 2025 trotz eines Ölpreisrückgangs von fast 15 Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar. Für 2026 prognostizieren Analysten einen weiteren Anstieg auf 21,2 Milliarden Dollar — getrieben durch die Hochlaufphase des Tengiz-Projekts, Förderausweitungen im Golf von Amerika und steigende Permian-Volumina jenseits der Marke von einer Million Barrel pro Tag.

Die jährlichen Investitionsausgaben hat Chevron bis 2030 auf 18 bis 21 Milliarden Dollar gedeckelt. Selbst bei einem Brent-Preis unter 50 Dollar sollen Dividenden und Kapitalrückführungen damit abgedeckt sein. Das Kostenreduktionsprogramm über 3 bis 4 Milliarden Dollar übertrifft sein jährliches Zwischenziel von 2 Milliarden bereits. Die EBITDA-Marge soll von 22,3 Prozent im Jahr 2025 bis 2027 auf 26,1 Prozent steigen.

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Wie gut Chevron die neuen Großprojekte in tatsächlichen Cashflow übersetzen kann, wird am 1. Mai 2026 klarer — dann legt der Konzern seine Quartalsergebnisse vor. Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund 33 Prozent im Plus.

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