Trump, China

Trump: China arbeitet mit uns an Ukraine-Kriegsende

30.10.2025 - 07:38:07

China und die USA wollen nach Worten von US-PrĂ€sident Donald Trump fĂŒr ein Ende im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zusammenarbeiten.

"Wir haben lange darĂŒber gesprochen", sagte Trump nach dem Treffen mit dem chinesischen PrĂ€sidenten Xi Jinping im sĂŒdkoreanischen Busan. "Wir werden beide zusammenarbeiten, um zu sehen, ob wir etwas schaffen", erklĂ€rte er auf dem RĂŒckflug nach Washington.

Aus Peking gab es zunĂ€chst keine Äußerungen zu dem Treffen. Laut Trump waren sich beide einig, dass Russland und die Ukraine in einem Kampf festhingen. "Er wird uns helfen", sagte Trump in Bezug auf Xi. Vorab wurde spekuliert, ob Trump China dazu anhalten könnte, seine Ölimporte aus Russland zu stoppen oder zu reduzieren, die auch Geld in Moskaus Kriegskasse spĂŒlen. "Wir haben nicht wirklich ĂŒber Öl gesprochen", sagte Trump jedoch. Beide hĂ€tten zugleich darĂŒber gesprochen, wie man den Krieg beenden könne.

USA bauen Druck auf

Die USA machen seit lĂ€ngerem im Kontext des Ukraine-Kriegs Druck auf andere LĂ€nder. Weil Russland den Krieg mit Einnahmen aus dem Öl- und Energieverkauf finanziert, wollen die Vereinigten Staaten diesen Geldhahn zudrehen. Russland soll so zu einem Umdenken bewegt werden. Trump hatte bislang als Vermittler vergeblich versucht, Russlands Angriffskrieg, der vor mehr als dreieinhalb Jahren begann, zu beenden.

Laut Angaben des chinesischen Zolls machten Öl-Importe aus Russland im vergangenen Jahr etwa ein FĂŒnftel der gesamten chinesischen Öl-Einfuhren aus. Peking gilt als wichtiger RĂŒckhalt Moskaus auf internationaler BĂŒhne, weil es Russlands Krieg bislang nicht verurteilt hatte. Zudem pflegen beide AtommĂ€chte enge diplomatische Beziehungen.

Trump und Xi trafen sich am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec), der unweit von Busan in der Stadt Gyeongju tagt. WĂ€hrend Xi heute erst anreiste, um am Treffen der Staats- und Regierungschef morgen teilzunehmen, reiste Trump nach seiner Asienreise bereits ab.

@ dpa.de