Chinas Tien Kung: Roboter schafft Weltpremiere im All
28.01.2026 - 23:02:12Ein chinesischer Humanoid-Roboter hat erstmals autonom eine Satellitenverbindung ins All aufgebaut. Der Durchbruch macht Roboter unabhängig von irdischen Netzen – und könnte sie zu Pionieren im Weltraum machen.
Peking – Es ist ein Meilenstein für die Robotik: Chinas humanoides System „Embodied Tien Kung“ hat direkt mit einem Satelliten im niedrigen Erdorbit kommuniziert und eigenständig Aufgaben erledigt. Der Test fand ohne Bodenstationen statt und gilt als weltweit erste Demonstration dieser Art. Damit ebnet China den Weg für Roboter, die in extrem abgelegenen Gebieten auf der Erde – und eines Tages vielleicht im All – operieren sollen.
Autonom durch die Satelliten-Cloud
Auf der Raumfahrtkonferenz in Peking verblüffte der Roboter die Fachwelt. Entwickelt vom Beijing Innovation Center of Humanoid Robotics (X-Humanoid), verband er sich eigenständig mit einem Internetsatelliten des kommerziellen Raumfahrtunternehmens GalaxySpace.
In einer simulierten Mission erhielt der Roboter per unbemanntem Fahrzeug ein Dokument. Tien Kung nahm es entgegen und transportierte es zu einem Gebäude in einem neuen Luft- und Raumfahrtpark am Stadtrand von Peking. Die Besonderheit: Sämtliche Steuerungs- und Videodaten liefen in Echtzeit über die Satellitenverbindung – ohne spürbare Verzögerung.
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„Das löst ein Kernproblem der Robotik“, erklärt ein Beobachter. Bisher sind anspruchsvolle Roboter auf stabile Mobilfunk- oder WLAN-Netze angewiesen. Die neue Technologie macht sie nun mobil für jeden Ort der Welt.
Schlüssel für Rettungseinsätze und Weltraummissionen
Die technische Bedeutung geht über den Einzeltest hinaus. Es war zugleich Chinas erster Nachweis, dass ein einziger LEO-Internetsatellit mehrere Endgeräte gleichzeitig versorgen kann. Tien Kung war parallel mit dem Satelliten, einem Smartphone und einem Computerterminal verbunden.
Diese Fähigkeit ist entscheidend für künftige Einsätze. Ob in Katastrophengebieten, in entlegenen Bergregionen, auf Offshore-Plattformen oder bei Erkundungsmissionen: Ein robuster Datentunnel ins All ermöglicht erst eine zuverlässige Fernsteuerung und Überwachung.
Die langfristige Perspektive zielt noch höher. „Diese Technologie ist eine Grundlage für den Einsatz von Humanoiden in extraterrestrischen Umgebungen“, so ein Experte. Auf Mond oder Mars könnten Roboter als Avatare Bauarbeiten, Wartung und Forschung übernehmen – gesteuert von der Erde aus via Satellit.
Chinas Doppelstrategie: Robotik und Raumfahrt
Der Erfolg ist kein Zufall, sondern Teil einer klaren Staatsstrategie. Ähnlich wie einst bei Elektroautos treibt China die Entwicklung in Zukunftsfeldern wie Robotik und kommerzieller Raumfahrt massiv voran. Mehrere chinesische Firmen drängen aggressiv in den Humanoid-Markt, der als Schlüsselindustrie der nächsten Jahrzehnte gilt.
Das ambitionierteste Vorhaben kommt aus Shenzhen: Engine AI kündigte eine Partnerschaft mit einem Raumfahrtunternehmen an, um einen Humanoid-Roboter ins All zu schicken. Ziel ist der erste robotische Astronaut der Welt.
Die Botschaft ist klar: China will nicht nur auf der Erde, sondern auch im Weltraum eine Führungsrolle bei autonomen Systemen einnehmen. Der erfolgreiche Test mit Tien Kung ist dafür ein wichtiger Machbarkeitsnachweis. Die Ära der netzunabhängigen Roboter hat begonnen – und sie blickt schon jetzt in den Sternenhimmel.
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