Medien: CIA-Chef hat Venezuelas PrÀsidentin getroffen
16.01.2026 - 15:50:39Ziel des Treffens in Caracas am Donnerstag sei aus US-Sicht gewesen, ein Zeichen des Vertrauens und fĂŒr Zusammenarbeit zwischen den beiden Regierungen zu senden, berichteten der Sender CNN und die "New York Times" unter Berufung auf US-Beamte.
Es wird von Beobachtern auch als weiteres Signal dafĂŒr gewertet, dass die Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump eine von RodrĂguez gefĂŒhrte Regierung in Venezuela zumindest kurzfristig als beste Option sieht, um StabilitĂ€t in dem sĂŒdamerikanischen Land zu gewĂ€hrleisten. Nach Angaben der "New York Times" ist Ratcliffe der ranghöchste US-Beamte, der Venezuela seit dem US-Angriff auf das Land und der Entmachtung und Gefangennahme des autoritĂ€r regierenden Staatschefs NicolĂĄs Maduro besucht hat.
"Verbesserte Arbeitsbeziehung"
Das Treffen habe auf Anweisung von US-PrĂ€sident Trump stattgefunden, um "die Botschaft zu ĂŒberbringen, dass die Vereinigten Staaten sich auf eine verbesserte Arbeitsbeziehung freuen", zitiert die Zeitung einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Themen waren demnach unter anderem Zusammenarbeit bei Geheimdienstinformationen und wirtschaftliche StabilitĂ€t.
Trump hatte sich jĂŒngst zufrieden mit der aktuellen FĂŒhrung Venezuelas gezeigt. Nach einem Telefonat mit RodrĂguez nannte er sie eine groĂartige Person. Gleichzeitig empfing Trump am Donnerstag aber auch die venezolanische OppositionsfĂŒhrerin MarĂa Corina Machado im WeiĂen Haus, die um ihre kĂŒnftige Rolle in Venezuela kĂ€mpft. Bei ihrem Besuch ĂŒberreichte sie Trump ihre Goldmedaille fĂŒr den Friedensnobelpreis - auch wenn das Nobelpreis-Institut zuvor schon klargestellt hatte, dass ein Nobelpreis nicht weitergereicht werden könne.
WĂ€hrend Trumps Treffen mit Machado noch lief, machte seine Sprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage klar, dass der US-PrĂ€sident die OppositionsfĂŒhrerin weiterhin nicht als erfolgversprechende Nachfolgerin von Maduro sieht. Trump hatte bereits zuvor erklĂ€rt, dass sie aus seiner Sicht weder die nötige UnterstĂŒtzung noch den nötigen Respekt im Land genieĂe.

