Commerzbank, Aktie

Commerzbank Aktie: 5,9 Milliarden Euro Gewinn 2030 geplant

09.05.2026 - 00:34:37 | boerse-global.de

Commerzbank legt Abwehrplan mit Stellenabbau und höheren Gewinnzielen vor. Das Übernahmeangebot aus Mailand wird als zu niedrig zurückgewiesen.

Commerzbank Aktie: 5,9 Milliarden Euro Gewinn 2030 geplant - Foto: über boerse-global.de
Commerzbank Aktie: 5,9 Milliarden Euro Gewinn 2030 geplant - Foto: über boerse-global.de

Die Fronten verhärten sich. Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp bläst zum Gegenangriff gegen die feindliche Übernahme durch UniCredit. Mit drastischen Einschnitten und ehrgeizigen Zielen will das Frankfurter Institut seine Eigenständigkeit sichern. Das Angebot aus Mailand sei schlicht zu niedrig.

Harter Schnitt für höhere Gewinne

Die Strategie der Bank setzt massiv auf Effizienz. Bis 2030 streicht der Konzern weitere 3.000 Vollzeitstellen. Das entspricht rund acht Prozent der aktuellen Belegschaft. Für diesen Umbau veranschlagt das Management rund 450 Millionen Euro.

Das Ziel: mehr Ertragskraft. Die Erlöse sollen bis zum Ende des Jahrzehnts auf knapp 17 Milliarden Euro klettern. Der Nettogewinn soll dann bei etwa sechs Milliarden Euro liegen. Künstliche Intelligenz hilft künftig dabei, die internen Prozesse zu verschlanken.

Analysten loben den Vorstoß. Die kanadische Bank RBC bestätigt ihr Votum auf "Outperform" mit einem Kursziel von 43 Euro. Der Plan zur Steigerung der Kapitaleffizienz sei sehr ambitioniert.

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Politik und Vorstand lehnen Angebot ab

Der Gegenentwurf zielt direkt auf die Pläne der Italiener ab. UniCredit plant im Falle eines Erfolgs den Abbau von 7.000 Stellen in Deutschland. Orlopp und ihr Team werten das Kaufangebot als deutlich zu niedrig. Aktionäre müssten auf Kontrolle verzichten, ohne eine Prämie zu kassieren.

Tatsächlich liegt die Offerte von Anfang Mai bei umgerechnet gut 31 Euro je Aktie. Das entspricht einem Abschlag zum damaligen Börsenkurs. Die politische Flanke stärkt den Frankfurtern den Rücken. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt das feindliche Vorgehen strikt ab. Der Bund hält weiterhin zwölf Prozent der Anteile. Medienberichten zufolge prüft die Regierung sogar, dieses Paket aufzustocken.

Der Markt rechnet mit Nachbesserungen

An der Börse verpufft das italienische Angebot weitgehend. Die Commerzbank-Aktie notiert am Freitag bei 35,99 Euro. Damit liegt der Kurs massiv über der gebotenen Tauschrelation. Auf Jahressicht steht ein Plus von knapp 48 Prozent auf der Kurstafel. Ein RSI-Wert von über 90 signalisiert einen extrem überkauften Zustand.

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Investoren spekulieren offensichtlich darauf, dass UniCredit das Angebot nachbessert. Bis eine Entscheidung fällt, vergeht noch viel Zeit. Die erweiterte Annahmefrist läuft voraussichtlich bis Anfang Juli 2026. Wegen regulatorischer Hürden rechnet UniCredit mit einem möglichen Abschluss erst im Jahr 2027. Nächste Woche legt die Commerzbank ihre offizielle Stellungnahme vor.

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