EQS-News: Commerzbank weist feindliches Vorgehen der UniCredit zurĂŒck und bekrĂ€ftigt Mehrwert der eigenstĂ€ndigen Momentum-Strategie (deutsch)
20.04.2026 - 18:01:34 | dpa.deCommerzbank weist feindliches Vorgehen der UniCredit zurĂŒck und bekrĂ€ftigt Mehrwert der eigenstĂ€ndigen Momentum-Strategie
EQS-News: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Sonstiges
Commerzbank weist feindliches Vorgehen der UniCredit zurĂŒck und bekrĂ€ftigt
Mehrwert der eigenstÀndigen Momentum-Strategie
20.04.2026 / 18:01 CET/CEST
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
* Ablehnung des feindlichen Vorgehens: Commerzbank weist anhaltend
feindliche Taktik und irrefĂŒhrende Darstellungen von UniCredit zurĂŒck,
die das fĂŒr das BankgeschĂ€ft notwendige Vertrauen und die Interessen
aller Stakeholder untergraben
* Mehrwert der eigenstÀndigen Strategie: Commerzbank bekrÀftigt Potenzial
der eigenen Strategie, die nachweislich Wert bei begrenztem
Umsetzungsrisiko schafft
* Spekulatives versus greifbares, erfolgreiches Modell: Der
"Restrukturierungsvorschlag" von UniCredit ist ein Versuch, das
erfolgreiche GeschÀftsmodell der Commerzbank aufzubrechen, jedoch kein
glaubwĂŒrdiger Plan zur Wertsteigerung
* Fehlende PrÀmie: Trotz des aggressiv verfolgten Ziels, die Kontrolle zu
ĂŒbernehmen, hat UniCredit erneut keine angemessene PrĂ€mie fĂŒr die
AktionÀre der Commerzbank vorgeschlagen
* Strategisches Update: Die Commerzbank wird aktualisierte Finanzziele und
Strategie bis 2030 gemeinsam mit den Ergebnissen des ersten Quartals am
8. Mai 2026 vorstellen
Die Commerzbank hat die PrÀsentation der UniCredit S.p.A. vom 20. April 2026
zur Kenntnis genommen. Wie in der Stellungnahme vom 7. April 2026
ausgefĂŒhrt, hat die Commerzbank versucht, einen konstruktiven Austausch mit
der UniCredit zu fĂŒhren. Bislang hat die UniCredit jedoch weder einen
konkreten Plan fĂŒr einen einvernehmlichen und wertschaffenden
Zusammenschluss noch verlĂ€ssliche Indikationen fĂŒr eine angemessene
KontrollprĂ€mie ĂŒbermittelt. Die heutige Kommunikation der UniCredit hat
diese grundlegenden Diskrepanzen erneut bestĂ€tigt sowie einige Details ĂŒber
das Vorgehen in Bezug auf die Commerzbank offengelegt.
"Was UniCredit heute prÀsentiert hat, ist kein wertschaffender
Unternehmenszusammenschluss. Es handelt sich um einen
Restrukturierungsvorschlag, der sich mit unserer bestehenden Strategie
messen lassen muss. Unsere Strategie schafft nachweislich und verlÀsslich
Wert bei begrenztem Umsetzungsrisiko. Es ist erstaunlich, dass UniCredit
ĂŒber 18 Monate benötigt hat, um einen unabgestimmten Plan vorzulegen, der
trotz regelmĂ€Ăiger Investorenmeetings in diesem Zeitraum ein grundlegendes
VerstĂ€ndnis fĂŒr die Treiber unseres GeschĂ€ftsmodells vermissen lĂ€sst", sagte
Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der Commerzbank.
Weitere Eskalation des aggressiven und feindlichen Vorgehens
Die heutige Kommunikation bestÀtigt erneut, dass bei der UniCredit keine
Bereitschaft erkennbar ist, einen konstruktiven Vorschlag zu unterbreiten.
Stattdessen folgt sie einem seit ĂŒber 18 Monaten erkennbaren Muster:
beginnend mit einem unabgestimmten Aufbau einer Beteiligung ĂŒber
Finanzinstrumente, wiederholten Angriffen auf das GeschÀftsmodell und das
Management der Commerzbank sowie der AnkĂŒndigung eines unabgestimmten
öffentlichen Ăbernahmeangebots. Gleichzeitig wird der Commerzbank
vorgeworfen, sie sei nicht zu einem konstruktiven Austausch bereit. Ein auf
diese Weise verfolgter Ăbernahmeversuch geht zulasten der Wertsteigerung fĂŒr
AktionĂ€re und untergrĂ€bt das Vertrauen der Stakeholder, das fĂŒr das
BankgeschÀft besonders wichtig ist.
Weiter kein wertschaffender Plan fĂŒr einen Zusammenschluss
Was UniCredit heute vorgelegt hat, ist kein ĂŒberzeugender Plan fĂŒr einen
Unternehmenszusammenschluss. Es handelt sich um einen
Restrukturierungsvorschlag eines direkten Wettbewerbers, der in die
Wertschöpfungskette des deutschen Mittelstands eingreifen wĂŒrde -
insbesondere im internationalen GeschĂ€ft und AuĂenhandel. Der Plan der
UniCredit umfasst unter anderem eine starke Reduzierung der Kostenbasis der
Commerzbank nach dem Vorbild der HypoVereinsbank und eine Neuausrichtung weg
vom MittelstandsgeschÀft, das elementarer Bestandteil des GeschÀftsmodells
der Commerzbank ist. Gleichzeitig hat die UniCredit keine wesentlichen neuen
Details zu einem tatsĂ€chlichen Plan fĂŒr einen Zusammenschluss offengelegt -
weder zu konkreten MaĂnahmen noch zu notwendigen Umsetzungskosten oder einem
Zeitplan. Die Commerzbank hat diese Informationen wiederholt eingefordert;
sie wurden bislang nicht geliefert. SÀmtliche heute prÀsentierten
vermeintlichen Vorteile eines Zusammenschlusses bleiben vage und liegen weit
in der Zukunft: Die Umsetzung soll erst ab 2029/2030 beginnen und "mehrere
Jahre" in Anspruch nehmen.
Nach wie vor keine PrĂ€mie fĂŒr die AktionĂ€re der Commerzbank
UniCredit hat erneut ihre Absicht bekrĂ€ftigt, die Kontrolle ĂŒber die
Commerzbank erlangen zu wollen. Anstatt den AktionÀren der Commerzbank
jedoch eine angemessene PrĂ€mie fĂŒr die angestrebte Kontrolle zu bieten,
verfolgt UniCredit den gegenteiligen Weg und greift die aktuelle Performance
und Bewertung der Commerzbank an. Dies ist aus Governance-, Regulierungs-
und AktionÀrs-Perspektive höchst bedenklich. Die Commerzbank betont erneut,
dass jedes Ăbernahmeangebot eine marktĂŒbliche PrĂ€mie enthalten und auf einem
Konzept fĂŒr einen Zusammenschluss beruhen muss, welches fĂŒr alle Stakeholder
Wert schafft.
Unsere Momentum-Strategie funktioniert - Update folgt am 8. Mai
Die eigenstÀndige Momentum-Strategie der Commerzbank ist erfolgreich. Die
Bank hat im GeschÀftsjahr 2025 das beste Operative Ergebnis ihrer Geschichte
erzielt mit einem Anstieg um 18 % auf 4,5 Milliarden Euro. Alle selbst
gesetzten Wachstumsziele hat die Bank erreicht oder ĂŒbertroffen - ohne den
Abbau der internationalen PrÀsenz und den Umsetzungsrisiken, die mit einer
grenzĂŒberschreitenden Bankfusion verbunden wĂ€ren.
Am 8. Mai 2026 wird die Commerzbank aktualisierte Finanzziele und ihre
Strategie bis 2030 vorstellen. Zudem wird sie eine umfassende Stellungnahme
zu den spezifischen Behauptungen von UniCredit geben, sobald UniCredit die
vollstĂ€ndigen Details des angekĂŒndigten Ăbernahmeangebots an die
Commerzbank-AktionÀre veröffentlicht hat. Die Entwicklungen der vergangenen
18 Monate haben gezeigt, dass UniCredit ihre kommunizierten PlÀne und
Absichten innerhalb kurzer ZeitrÀume opportunistisch anpasst. Die
Commerzbank empfindet Art und AusmaĂ der aggressiven VorstöĂe, die UniCredit
gegenĂŒber einem Wettbewerber und einer systemrelevanten Bank gewĂ€hlt hat,
als befremdlich.
Pressekontakt
Max Hohenberg +49 69 9353-34249
Kontakt fĂŒr Investoren
Christoph Wortig +49 69 9353-47710
Ăber die Commerzbank
Mit ihren beiden GeschÀftssegmenten - Firmenkunden sowie Privat- und
Unternehmerkunden - bietet die Commerzbank als Universalbank ein umfassendes
Portfolio an Finanzdienstleistungen. Sie ist die fĂŒhrende Bank im
FirmenkundengeschĂ€ft in Deutschland und fĂŒr den deutschen Mittelstand sowie
starke Partnerin von rund 24.000 FirmenkundenverbĂŒnden und begleitet mit
einem Anteil von rund 30 % den deutschen AuĂenhandel. Mit einer PrĂ€senz in
mehr als 40 LĂ€ndern ist die Commerzbank ĂŒberall dort vertreten, wo ihre
Mittelstandskunden, GroĂunternehmen sowie institutionelle Kunden sie
benötigen. Zudem begleitet die Commerzbank internationale Kunden mit einem
GeschĂ€ftsbezug zu Deutschland, Ăsterreich oder der Schweiz sowie Unternehmen
aus ausgewÀhlten Zukunftsbranchen. Mit einem angelegten Vermögen von mehr
als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank zugleich eine der fĂŒhrenden Banken fĂŒr
Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. Unter der Marke Commerzbank
bietet sie mit ihrem Omnikanalansatz ein umfangreiches Leistungs- und
Serviceangebot: online und mobil, telefonisch und per Video im
Beratungscenter sowie persönlich in ihren rund 400 Filialen. Unter der Marke
comdirect bietet sie als digitale Hauptbank rund um die Uhr alle
Kernleistungen und als Leistungsbroker Lösungen fĂŒr das Sparen, Anlegen und
Handeln mit Wertpapieren. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist
eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,9 Millionen Privat- und
Firmenkunden ĂŒberwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und
der Slowakei.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthÀlt in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt
es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben.
Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete
zukĂŒnftige GeschĂ€ftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne
und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen fĂŒr eine
Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukĂŒnftigen finanziellen
Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen
und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf
aktuellen Planungen, Erwartungen, SchÀtzungen und Prognosen des Vorstands.
Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhÀngig und unterliegen bekannten und
unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren
können, dass die tatsÀchlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von
jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen
ausgedrĂŒckt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind unter anderem die
Verfassung der FinanzmÀrkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen
Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer ErtrÀge
erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hÀlt, die
Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von MarktvolatilitÀten,
insbesondere aufgrund der andauernden europÀischen Schuldenkrise, der
mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von HandelsgeschÀften,
die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des
GeschÀftsmodells, die VerlÀsslichkeit ihrer GrundsÀtze, Verfahren und
Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Ănderungen
sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur
an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht
verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft
gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuÀndern, um
Ereignisse oder UmstÀnde zu reflektieren, die nach dem Datum dieser
Mitteilung eintreten.
---------------------------------------------------------------------------
20.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
ĂŒbermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate
News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=b6344e26-3cd0-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Commerzbank Aktiengesellschaft
KaiserstraĂe 16
60311 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (069) 136 20
E-Mail: newsroom@commerzbank.com
Internet: www.commerzbank.de
ISIN: DE000CBK1001
WKN: CBK100
Indizes: DAX, CDAX, HDAX, PRIMEALL
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in DĂŒsseldorf, Hamburg, Hannover, MĂŒnchen,
Stuttgart, Tradegate BSX
EQS News ID: 2311512
Ende der Mitteilung EQS News-Service
---------------------------------------------------------------------------
2311512 20.04.2026 CET/CEST
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen â dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | boerse | 69219008 |
