Curis, Aktie

Curis Aktie: Überlebenskampf geht weiter

26.03.2026 - 19:12:57 | boerse-global.de

Das Biotech-Unternehmen Curis warnt vor Zweifeln am Fortbestand. Trotz einer Kapitalspritze bleibt die Liquidität durch den Wegfall von Lizenzgebühren angespannt.

Curis Aktie: Überlebenskampf geht weiter - Foto: über boerse-global.de
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Das Biotech-Unternehmen Curis kämpft mit erheblichen Liquiditätsproblemen. In einem aktuellen Bericht warnt das Management offiziell vor Zweifeln am Fortbestand der Gesellschaft, einem sogenannten „Going Concern“-Hinweis. Trotz einer jüngsten Kapitalspritze bleibt die finanzielle Lage des Krebsspezialisten äußerst angespannt.

Wegfall der Einnahmen belastet Liquidität

Die finanzielle Basis von Curis ist gefährlich schmal. Zum Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen lediglich über liquide Mittel in Höhe von 5,1 Millionen USD. Zwar konnte im Januar 2026 durch eine Privatplatzierung (PIPE) ein Nettoerlös von rund 18,6 Millionen USD erzielt werden, jedoch nimmt der operative Druck stetig zu.

Ein wesentlicher Grund für die angespannte Lage ist der Wegfall regelmäßiger Einnahmen. Im November 2025 verkaufte Curis seine Rechte an den Erivedge-Lizenzgebühren und beendete damit die Zusammenarbeit mit Genentech. Damit versiegte ein stetiger Cashflow, der zuvor zur Finanzierung des operativen Geschäfts beigetragen hatte. Ohne diese Mittel ist das Unternehmen nun vollständig auf externe Kapitalgeber angewiesen, um die Forschung und Entwicklung fortzuführen.

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Hoffnungsträger Emavusertib im Fokus

Die gesamte Unternehmensstrategie stützt sich nun auf den klinischen Kandidaten Emavusertib (CA-4948). Der Wirkstoff wird zur Behandlung verschiedener Blutkrebserkrankungen wie der akuten myeloischen Leukämie (AML) und myelodysplastischen Syndromen (MDS) getestet. In den USA hat das Medikament bereits den Status als Arzneimittel gegen seltene Krankheiten (Orphan Drug) erhalten.

Besonders im Bereich des primären Lymphoms des Zentralnervensystems (PCNSL) gibt es vorsichtigen Optimismus. Sowohl die US-Gesundheitsbehörde FDA als auch die europäische CHMP haben Rückmeldungen gegeben, die Wege für eine beschleunigte Zulassung oder eine bedingte Marktgenehmigung aufzeigen könnten. Ein solcher Durchbruch wäre für Curis entscheidend, um den Unternehmenswert zu stabilisieren.

Nasdaq-Listing unter Beobachtung

Auch an der Börse bleibt die Situation fragil. Curis konnte zwar im Februar 2026 die Compliance-Anforderungen der Nasdaq wieder erfüllen und damit ein drohendes Delisting abwenden. Allerdings unterliegt das Unternehmen nun einer einjährigen Überwachungsphase durch die Börsenaufsicht.

Der Erhalt des Listings ist für Curis überlebenswichtig. Nur so bleibt der Zugang zu institutionellem Kapital gewahrt, das für die teuren klinischen Studien der Phase 2 und darüber hinaus zwingend erforderlich ist. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Fortschritte in der Pipeline ausreichen, um das Vertrauen der Investoren langfristig zurückzugewinnen und die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

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