Studierendenwerk, Bafög-Erhöhung

Studierendenwerk fordert kontinuierliche Bafög-Erhöhung

31.12.2023 - 14:20:32

Das Deutsche Studierendenwerk hat gefordert, die Bafög-SÀtze kontinuierlich an die Einkommens- und Preisentwicklung anzupassen.

"AbgeordnetendiĂ€ten, Rente, BĂŒrgergeld und Wohngeld werden regelmĂ€ĂŸig erhöht, das BaföG nicht", monierte der Vorstandsvorsitzende des Studierendenwerks (DSW), Matthias Anbuhl, in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Diese Investition in Bildungsgerechtigkeit wird systematisch benachteiligt."

Anbuhl kritisierte, dass der Bafög-Satz chronisch zu niedrig sei. Der Mindestlohn steige hingegen zum Jahreswechsel um 41 Cent, und auch das BĂŒrgergeld erhöhe sich von 502 auf 563 Euro im Monat. "Der Bafög-Grundbedarf stagniert weiterhin bei 452 Euro im Monat - das sind 111 Euro weniger als beim BĂŒrgergeld", sagte der Vorsitzende des DSW.

Die Ampel-Koalition hatte zum vergangenen Wintersemester den Bafög-Satz fĂŒr Studentinnen und Studenten von 427 auf 452 Euro im Monat angehoben. Im Koalitionsvertrag hatten sie sich vorgenommen, das Bafög "grundlegend" zu reformieren und "elternunabhĂ€ngiger" zu machen. Angedacht war unter anderem eine regelmĂ€ĂŸigere Anpassung von FreibetrĂ€gen und BedarfssĂ€tzen.

@ dpa.de