VERMISCHTESROUNDUP, Sturm

VERMISCHTES / ROUNDUP: Sturm sorgt fĂŒr SchĂ€den im Norden und bringt Wassermassen

07.01.2025 - 13:56:29

Das Sturmtief "Bernd" hat im Norden Deutschlands fĂŒr Verletzte, SchĂ€den und ĂŒberspĂŒlte FĂ€hranleger gesorgt.

BĂ€ume fielen auf Autos, HĂ€user, Straßen und Gleise. Mindestens drei Menschen wurden verletzt, wie die Polizeistellen mitteilten - einer von ihnen in Niedersachsen lebensgefĂ€hrlich. An der schleswig-holsteinischen NordseekĂŒste und in Hamburg gab es eine Sturmflut.

Der Schwerverletzte ist ein 60-JĂ€hriger, der bei Elsfleth in der Wesermarsch von einem Baum am Kopf getroffen wurde. Er war laut Polizei zuvor aus seinem Wagen ausgestiegen, weil bereits ein anderer Baum auf die Motorhaube seines Autos gefallen war. Auch anderswo trafen umfallende BĂ€ume und herabfallende Äste mehrere Autos.

ICE-Strecken dicht, FĂ€hren fallen aus

Der Sturm fĂŒhrte zu EinschrĂ€nkungen auf den Straßen, im Schienenverkehr und im FĂ€hrverkehr. So waren die ICE-Strecken Hamburg-Berlin sowie Ludwigslust-Wittenberge wegen des Sturms am Montag zeitweise gesperrt. Gleiches galt auch fĂŒr die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover sowie einzelne Streckenabschnitte im Rheinland und Ruhrgebiet.

Die AufrĂ€umarbeiten auf den Bahnstrecken waren am Dienstag weitgehend abgeschlossen. Der Zugverkehr laufe nun wieder grĂ¶ĂŸtenteils normal, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) am frĂŒhen Morgen.

An der NordseekĂŒste kam es zeitweilig zu AusfĂ€llen und FahrplanĂ€nderungen im FĂ€hrverkehr zu den Inseln und Halligen. WĂ€hrend dort die Anleger teils ĂŒberspĂŒlt waren, trieb der Sturm das Wasser der Ostsee aus den Förden und Buchten. In Flensburg, Eckernförde und Kiel war der Wasserstand am Vormittag knapp 60 Zentimeter niedriger als normal. Die FĂ€hre von Rostock ins dĂ€nische Gedser musste pausieren.

Wetter beruhigt sich wieder

Das stĂŒrmische Wetter sollte sich am Dienstagabend beruhigen. In der Nacht zum Mittwoch gebe es nur noch an der KĂŒste und auf den Bergen Sturmböen, erklĂ€rte der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Auch veröffentlichten die Meteorologen die Temperaturen fĂŒr die Heiligen Drei Könige. Demnach war es mit 17,7 Grad im badischen Ohlsbach (Ortenaukreis) am wĂ€rmsten. Der Januar-Rekord vom Neujahrstag 2023 wurde damit nicht gebrochen: Die höchste Temperatur wurde damals laut DWD mit 19,5 Grad in Freiburg gemessen.

@ dpa.de