SchÀden, Sturm

Keine grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den nach Sturm in der Nacht - Orkanböen im Norden

23.02.2024 - 05:55:02

Das Sturmtief hat in der Nacht zum Freitag in Deutschland keine schweren SchÀden verursacht.

Feuerwehren und Polizei verzeichneten keine besondere HĂ€ufung von EinsĂ€tzen. Auch im Bahnverkehr gibt es keine sturmbedingten Störungen, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Am Bremer Flughafen wurden laut Webseite am frĂŒhen Morgen drei FlĂŒge gestrichen. Der Sturm, der aus dem SĂŒden Englands bis an die dĂ€nische KĂŒste zog, hatte in der Nacht vor allem in Norddeutschland fĂŒr schwere Unwetter gesorgt.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in List auf Sylt und in BĂŒsum im Kreis Dithmarschen Orkanböen von 119 und 122 Kilometern pro Stunde gemessen. Am Freitag soll es an den KĂŒsten stĂŒrmisch bleiben, wĂ€hrend der Wind im Binnenland nachlassen dĂŒrfte, wie es hieß.

Am frĂŒhen Morgen waren vor allem an der KĂŒste Schleswig-Holsteins die letzten Auswirkungen des krĂ€ftigen Sturmtiefs spĂŒrbar, wie eine DWD-Sprecherin sagte.

Im Kreis Dithmarschen verzeichnete die Feuerwehr in der Nacht rund zwanzig kleinere EinsĂ€tze - etwa wegen einzelner umgestĂŒrzter BĂ€ume auf den Straßen oder umherfliegender Verkehrsschilder. Starke Winde waren auch im niedersĂ€chsischen Cuxhaven zu spĂŒren - hier gab es orkanartige Böen mit einer StĂ€rke von bis zu 105 Kilometern pro Stunde. In Bremen und im Emsland gab es laut DWD zum Teil schwere Sturmböen.

@ dpa.de