Dave & Buster's Entertainment Aktie: Zahlen enttäuschen
01.04.2026 - 06:45:25 | boerse-global.deDave & Buster's hat zum Ende des Geschäftsjahres 2025 schwache Zahlen geliefert – und die Aktie reagierte am Dienstagabend zunächst mit einem Kursrückgang von rund 8,8 Prozent im nachbörslichen Handel. Im Tagesverlauf notierten die Papiere zuletzt bei 10,83 Dollar, rund 40 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten.
Der bereinigte Verlust je Aktie belief sich auf 0,35 Dollar – Analysten hatten einen Gewinn von 0,41 Dollar erwartet. Der Umsatz fiel mit 529,6 Millionen Dollar ebenfalls deutlich unter den Konsens von 557,28 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA lag bei 111 Millionen Dollar, gegenüber 127,2 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Die Bremser im Detail
Gleich mehrere Faktoren belasteten das Quartal. Die flächenbereinigten Umsätze gaben um 3,3 Prozent nach – ohne die dreitägigen Auswirkungen des Wintersturms Fern im Januar wäre das Minus mit 1,5 Prozent deutlich moderater ausgefallen. Hinzu kamen höhere Marketingkosten, die rund 100 Basispunkte auf die EBITDA-Marge drückten, sowie ein Gegenwind aus verschobenen Umsatzabgrenzungen von 9 Millionen Dollar.
Positiv stach dagegen das Food-&-Beverage-Geschäft heraus: Die flächenbereinigten Erlöse in diesem Segment stiegen um rund 7 Prozent – das sechste Quartal in Folge mit positiver Entwicklung. Auch das Sonderveranstaltungsgeschäft legte um knapp 7 Prozent zu.
Strategie mit ersten Zeichen der Besserung
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management einen klaren Kurs ausgegeben: positive Vergleichsumsätze, Umsatz- und EBITDA-Wachstum sowie ein freier Cashflow von mehr als 100 Millionen Dollar. Das Investitionsbudget ist dabei auf maximal 200 Millionen Dollar gedeckelt.
Auf der Produktseite will das Unternehmen mindestens zehn neue Spiele einführen – so viele wie seit 2017 nicht mehr. Darunter befinden sich Titel mit bekannten Lizenzen wie Stranger Things und John Wick. Hinzu kommen fünf weitere Spiele rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, die als Katalysator für den Sommer gesehen wird. Umbaustandorte übertrafen zuletzt die übrigen Filialen um rund 700 Basispunkte.
Das erste Geschäftsmonat 2026 verlief laut Management weitgehend seitwärts bei den Vergleichsumsätzen, zeigte aber bereits ein nominales Wachstum bei Umsatz und EBITDA. Das klingt nach kleinen Schritten – aber immerhin in die richtige Richtung.
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