DAX: Hoffnung trifft Skepsis
26.03.2026 - 05:50:17 | boerse-global.deEin mögliches Kriegsende im Nahen Osten — und die Märkte atmen auf. Der DAX kletterte am Mittwoch zurück über die 23.000-Punkte-Marke, angetrieben von Berichten über einen US-Friedensplan für den Iran-Konflikt. Einfach ist die Lage aber nicht.
Friedenshoffnung als Kurstreiber
Die US-Regierung soll den Machthabern in Teheran über Pakistan einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt haben. Trump erklärte öffentlich, der Iran wolle „unbedingt" einen Deal. Das reichte den Märkten zunächst für eine deutliche Erholung: Der DAX stieg am Mittwochnachmittag auf bis zu 23.070 Punkte — ein Plus von rund 1,6 Prozent.
Der Ölpreis als wichtigster Stimmungsbarometer der vergangenen Wochen fiel dabei wieder unter die Marke von 100 Dollar je Barrel. Auf dem Höhepunkt der Eskalation hatte Brent zwischenzeitlich fast 120 Dollar erreicht — den höchsten Stand seit 2022.
Gleichzeitig wies Irans Militärführung alle Berichte über laufende Gespräche scharf zurück. Das zeigt, wie fragil die Erholung ist.
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Extremes Auf und Ab seit Montag
Die Schwankungsbreite der vergangenen Tage ist bemerkenswert. Am Montag rutschte der DAX nach einem US-Ultimatum noch auf 21.863 Punkte — den tiefsten Stand seit April 2025. Wenige Stunden später, nach einem Trump-Post auf Truth Social über angeblich konstruktive Verhandlungen, schoss der Index auf bis zu 23.178 Punkte. Eine Spanne von über 1.300 Punkten innerhalb eines einzigen Handelstages.
Experten der Helaba beschrieben die aktuelle Marktdynamik als ein Pendeln zwischen kurzen Euphoriephasen und schnell einsetzender ErnĂĽchterung.
Rohstoffe und Einzelwerte im Fokus
Neben dem Gesamtmarkt sind die Bewegungen in einzelnen Segmenten auffällig. Europäische Rohstoffwerte, die im Laufe des Konflikts fast 19 Prozent verloren hatten, gehörten am Mittwoch zu den stärksten Gewinnern. Siemens Energy führte die DAX-Gewinnerliste mit einem Tagesplus von bis zu 5 Prozent an — nach einem zwischenzeitlichen Verlust von fast 20 Prozent seit Kriegsbeginn.
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Im MDAX legte Lanxess nach einer Hochstufung durch JPMorgan sogar um bis zu 19 Prozent zu. Analysten der US-Bank sehen das Kölner Chemieunternehmen als einen der wenigen westlichen Produzenten in seinen Kernkategorien — und damit als direkten Profiteur von Produktionsausfällen im asiatisch-pazifischen Raum. Jenoptik gewann nach bestätigten Geschäftszahlen rund 13 Prozent.
Die Erholung steht auf wackeligen Beinen — solange Teheran jede Gesprächsbereitschaft offiziell dementiert, bleibt das Marktgeschehen stark nachrichtengetrieben.
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