Thyssenkrupp: Sparprogramm greift - UmsÀtze unter Druck
12.05.2026 - 07:05:18 | dpa.deDer Umsatz ging daher im zweiten GeschĂ€ftsquartal (per Ende MĂ€rz) um zwei Prozent auf knapp 8,4 Milliarden Euro zurĂŒck, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Dies war etwas besser als von Marktexperten angenommen. Wegen des anhaltend schwierigen Umfeldes senkte Thyssenkrupp seinen Umsatzausblick um jeweils einen Prozentpunkt und geht fĂŒr 2025/26 nun von einer Entwicklung von minus drei Prozent bis zu Erlösen auf Vorjahresniveau aus. An der Ergebnisprognose hĂ€lt der Konzern dagegen fest.
Dort macht sich das Spar- und Restrukturierungsprogramm weiter positiv bemerkbar. So legte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 19 auf 198 Millionen Euro zu. Analysten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Die Stahlsparte lieferte dabei neben dem MaterialgeschĂ€ft den gröĂten Ergebnisbeitrag, auch dank gesunkener Kosten fĂŒr Rohstoffe und Energie sowie geringerer Personalkosten.
Positiv entwickelte sich auch der Auftragseingang. Dieser legte dank GroĂauftrĂ€gen beim Marineschiffbauer TKMS DE000TKMS001 um knapp ein Drittel auf 10,6 Milliarden Euro zu. GedĂ€mpft blieb das NeugeschĂ€ft hingegen im AutozulieferergeschĂ€ft sowie in der Stahlsparte.
Unter dem Strich verdiente Thyssenkrupp mit einer Million Euro nach Minderheiten deutlich weniger als im Vorjahr, in dem das Unternehmen allerdings erheblich vom Verkauf von TK Electrical Steel India profitiert hatte.
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