WĂ€hrung, Spanien

Devisen: Euro gerÀt nach US-Verbraucherumfrage unter Druck

10.05.2024 - 20:47:55

Den Euro EU0009652759 hat am Freitag eine US-Verbraucherumfrage belastet.

Im New Yorker Handel kostete die GemeinschaftswÀhrung zuletzt 1,0771 US-Dollar. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0779 (Mittwoch: 1,0743) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9277 (0,9308) Euro gekostet.

Die Stimmung der US-Verbraucher trĂŒbte sich zwar laut einer Umfrage der UniversitĂ€t von Michigan im Mai deutlich ein. GestĂŒtzt wurde der Dollar jedoch durch die gestiegenen Inflationserwartungen. Auf Sicht von einem Jahr kletterten sie von 3,2 Prozent im Vormonat auf 3,5 Prozent. Die US-Notenbank Fed strebt lediglich eine Rate von 2,0 Prozent an.

Die Inflationserwartungen sprechen also gegen baldige Zinssenkungen der US-Notenbank. Dies stĂŒtzte den Dollar und setzte den Euro im Gegenzug unter Druck. Noch am Donnerstag hatten schwache Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt die Hoffnung auf eine etwas frĂŒhere Zinssenkung der US-Notenbank Fed beflĂŒgelt und den Dollar belastet.

Derzeit dreht sich an den FinanzmĂ€rkten viel um die Frage, wann die großen Zentralbanken auf die rĂŒcklĂ€ufige Teuerung mit geldpolitischen Lockerungen reagieren. Weil die US-Inflation zĂ€h ist, wird in den Vereinigten Staaten frĂŒhestens im SpĂ€tsommer mit einer ersten Zinssenkung gerechnet.

Am Freitag meldeten sich wie schon im Wochenverlauf weitere Fed-Mitglieder zu Wort - und zeigten sich mit Blick auf baldige Zinssenkungen teils zurĂŒckhaltend. Fed-Gouverneurin Michelle Bowman etwa hĂ€lt es derzeit noch nicht fĂŒr angemessen, die Zinsen angesichts der hartnĂ€ckigen Inflation in diesem Jahr zu senken.

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