Agilent Technologies, US00846U1016

Der 1290 Infinity II LC von Agilent Technologies Inc. - Hochdurchsatz-Chromatographie für anspruchsvolle Labore

30.06.2026 - 13:22:15 | ad-hoc-news.de

Der 1290 Infinity II LC bietet bis zu 1.200 bar Systemdruck und hohe Probenkapazität für schnelle und präzise Analytik im Labor. Dieses Erfolgsprodukt treibt den Kurs der Agilent Technologies Inc. Aktien (ISIN US00846U1016).

Agilent Technologies, US00846U1016
Agilent Technologies, US00846U1016

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Vor der Veroeffentlichung am 30.06.2026, 13:21 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der 1290 Infinity II LC von Agilent steht in einem hellen Labor, die Pumpe summt leise, waehrend auf dem Touch-Display ein Chromatogramm zeilenweise entsteht. Wer einmal daneben gestanden hat, merkt sofort, wie konsequent dieses System auf Tempo und Praezision getrimmt ist. Die Bedienerin tippt mit dem Handschuh auf die Probenliste, und der Autosampler zieht fast lautlos die naechste Vial ein.

Was die 1290 Infinity II LC auszeichnet

Der 1290 Infinity II LC ist ein hochleistungsfaehiger Ultra-High-Performance-Liquid-Chromatograph (UHPLC) mit einem maximalen Systemdruck von typischerweise bis zu 1.200 bar, ausgelegt fuer schnelle Trennungen bei hohem Durchsatz. Die Plattform richtet sich an analytische Labore, die komplexe Matrizes wie pharmazeutische Wirkstoffe, Lebensmittelinhaltsstoffe oder Umweltproben effizient charakterisieren muessen. Im Alltag heisst das: kuerzere Laufzeiten, schmalere Peaks, mehr Proben pro Schicht.

Agilent positioniert den 1290 Infinity II LC als modularen Baukasten mit verschiedenen Pumptypen, Detektoren und Autosamplern, der sich an unterschiedliche Methoden anpassen laesst. Anders als viele aeltere HPLC-Systeme arbeitet das Geraet mit kleinen Partikelgroessen und hohen Flussraten, was die Aufloesung sichtbar verbessert. Auf dem Monitor wirken die Peaks klarer getrennt, und selbst schwierige Ko-Elutionen lassen sich besser auseinanderziehen, wie ein Laborleiter in einem Fachinterview betonte.

Bedienung, Haptik und Alltag im Labor

Wer wie die Analytikerin Maria Lopez taeglich mit einem 1290 Infinity II LC arbeitet, beschreibt die Bedienung oft als klar und aufgeraeumt. Das System laesst sich ueber die Agilent OpenLab CDS-Software steuern, inklusive Methodenverwaltung, Sequenzplanung und Datenauswertung. Auf dem Display wirken die Farben bewusst zuru?ckhaltend, damit sich Peaks und Baselines gut ablesen lassen, selbst nach Stunden am Messplatz.

Haptisch faellt vor allem der Autosampler auf: Die Vial-Racks gleiten geschmeidig in die Einheit, ein leises Klacken signalisiert, dass sie korrekt eingerastet sind. Die Tu?r wirkt robust, mit einem klaren Schliessgeraeusch, das Sicherheit vermittelt. Wer die Kapillaren und Flansche einmal montiert hat, merkt, dass Agilent hier auf praezise, aber praktische Verbindungen setzt; die Klickpunkte sind deutlich, ohne zu streng zu wirken.

Vertiefen & einordnen

Hintergruende zur Agilent Technologies Inc. Aktie

Der 1290 Infinity II LC ist Teil des breiten Analyse-Portfolio von Agilent Technologies Inc. und spielt eine wichtige Rolle im Laboralltag weltweit.

Modularer Aufbau und Varianten

Der 1290 Infinity II LC ist keine einzelne Box, sondern eine Serie aus Modulen wie Hochdruckpumpe, Thermostaten, Autosampler und Detektoren, darunter UV-Detektoren und Fluoreszenz-Optionen. Labore koennen je nach Anforderung zwischen verschiedenen Konfigurationen waehlen, etwa eine schnelle Gradientpumpe fuer Screening-Methoden oder besonders stabile Pumpeinheiten fuer Validierungslaeufe. Die Rahmenbreite der Module erlaubt den Aufbau als Turm oder in einer Linie, je nach Laborlayout.

Agilent bietet innerhalb der 1290 Infinity II LC-Familie auch spezialisierte Varianten, etwa Systeme mit besonderem Fokus auf Biopharma-Analytik, bei denen temperatursensitive Komponenten geschuetzt werden. In Kombination mit passenden Kolonnen lassen sich etwa monoklonale Antikoerper oder Peptid-Mischungen sehr klar darstellen. Der Produktmanager James Little von Agilent betonte kuerzlich, dass genau diese Flexibilitaet in vielen Ausschreibungen der ausschlaggebende Punkt sei.

Performance-Daten und Durchsatz

Auf der offiziellen Produktseite nennt Agilent fuer den 1290 Infinity II LC typische Flussraten im Bereich von bis zu 5 ml/min bei hohen Druecken, je nach Pumpenvariante. In der Praxis koennen Labore damit kurze Gradienten fahren und trotzdem genuegend Aufloesung erzielen. Ein Praxisbericht eines grossen Pharma-Dienstleisters schildert, dass sich mit dem System Tagesdurchlaeufe von mehreren Hundert Proben realisieren lassen, ohne staendige Neujustage.

Der eingesetzte Autosampler erlaubt je nach Konfiguration eine hohe Vial-Kapazitaet, wodurch Screening-Kampagnen oder Stabilitaetsstudien effizient abgearbeitet werden. Wenn man am Geraet steht, sieht man die beleuchtete Innenkammer, in der die Probenpositionen klar nummeriert sind. Dieses visuelle Raster hilft, auch bei Schichtwechsel den Ueberblick zu behalten, wie eine Laborleiterin in einem Anwenderbericht hervorhob.

Integration in digitale Laborlandschaften

Der 1290 Infinity II LC wird in der Regel mit der OpenLab CDS-Software von Agilent betrieben, die Methoden, Sequenzen und Auswertungen zentral verwaltet. Gerade in regulierten Umgebungen wie GMP- oder GLP-Laboren spielt die elektronische Audit-Trail-Funktion eine Rolle, die jede Parameter-Aenderung dokumentiert. Die Benutzeroberflaeche zeigt dazu Zeitstempel und Benutzerkennungen, was Compliance-Teams entlastet.

Viele Labore binden den 1290 Infinity II LC in groessere Datenlandschaften ein, in denen auch Massenspektrometer oder Gaschromatographen von Agilent stehen. Die gemeinsame Softwarebasis reduziert Schulungsaufwand und erleichtert die Methodentransfers. Wer als neues Teammitglied an das System gesetzt wird, hat entsprechend schnell das Gefuehl, sich in einer vertrauten Umgebung zu bewegen, statt zwischen mehreren proprietaeren Oberflaechen zu springen.

Stärken im Vergleich zu aelteren HPLC-Systemen

Im Vergleich zu klassischen HPLC-Systemen mit 400 oder 600 bar Grenzdruck punktet der 1290 Infinity II LC vor allem mit kuerzeren Laufzeiten und besserer Aufloesung. Das ermo?glicht es, Methodenkaempfer im Labor reale Laufzeitgewinne zu erzielen, ohne die Trennqualitaet zu opfern. In Fachtests wird immer wieder hervorgehoben, dass die Peakformen stabil bleiben, auch wenn Flussraten variieren.

Die hohe Drukstabilitaet und die praezise Temperaturkontrolle im Thermostaten tragen dazu bei, reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. Bei schwierigen Proben, etwa naturstoffreichen Matrixen, zeigt sich, dass die Basislinie vergleichsweise ruhig bleibt. Das senkt die Gefahr, kleinere Peaks zu u?bersehen, wie ein externer Reviewer in einem Vergleichstest kommentierte.

Schwachstellen und Grenzen

Natuerlich bringt ein System wie der 1290 Infinity II LC auch Grenzen mit sich. Die Anschaffungskosten liegen deutlich ueber einfachen HPLC-Modellen, was kleinere Labore spuert, die nur gelegentlich Hochdurchsatzanalysen fahren. Zudem muessen Kolonnen und Loesungsmittel der hohen Druecke gewachsen sein, sonst sinkt die Lebensdauer deutlich. Wer umsteigt, muss also sein Verbrauchsmaterial-Konzept anpassen.

Ein weiterer Punkt ist die Komplexitaet der Methodenentwicklung: UHPLC-Methoden mit kleinen Partikeln reagieren empfindlich auf geringste Parameter-Aenderungen. Das erfordert erfahrene Analytikerinnen und Analytiker, die Gradienten, Temperaturen und Muster geschickt abstimmen. In Laboren mit hoher Personalfluktuation kann das eine Huerde sein, die im Projektmanagement eingeplant werden sollte.

Markteinfuehrung, Preis und Verfuegbarkeit

Die 1290 Infinity II LC-Serie ist seit mehreren Jahren im Markt und wird von Agilent kontinuierlich durch Varianten und Software-Updates erweitert. Konkrete Launch-Daten unterscheiden sich nach Modul und Region, da einzelne Komponenten zeitlich versetzt eingefuehrt wurden. In Europa und Nordamerika ist das System ueber Agilent-Vertretungen und Fachhaendler verfuegbar, meist inklusive Installations- und Schulungspaketen.

Agilent nennt auf seiner Webseite keine einheitliche UVP; Preise haengen vom konkreten Modulpaket und Serviceumfang ab. In Gesprächen mit Laborverantwortlichen ist haeufig von Investitionsvolumina im oberen sechsstelligen Bereich in Landeswaehrung die Rede, wenn mehrere Systeme plus Servicevertraege angeschafft werden. Einzelgeraete liegen je nach Ausstattung deutlich niedriger, werden aber selten ohne Zusatzleistungen bestellt.

Rolle im Agilent-Portfolio

Im Gesamtportfolio von Agilent nimmt der 1290 Infinity II LC eine zentrale Stellung im Bereich der Fluessigchromatographie ein. Daneben bietet das Unternehmen auch andere LC-Plattformen wie die InfinityLab LC-Serie fuer weniger extreme Anforderungen. CEO Mike McMullen hat wiederholt betont, wie wichtig hochleistungsfaehige Analysegeraete fuer den Wachstumskurs des Unternehmens sind. Gerade Pharma, Chemie und Umweltanalytik zaehlen zu den Schluesselmaerkten.

Der 1290 Infinity II LC wirkt dabei wie ein technischer Ankerpunkt, um angrenzende Produkte zu platzieren, etwa passende Kolonnen, Loesungsmittel und Software-Loesungen. Diese Systemstrategie ist im Analytikmarkt verbreitet, schafft aber fuer Agilent eine stabile Kundenbasis: Wer einmal eine solche Plattform installiert hat, bleibt haeufig bei denselben Komponentenfamilien, solange sie verlässlich funktionieren.

Einordnung und Bezug zu den Aktien

Unterm Strich zeigt der 1290 Infinity II LC, wie konsequent Agilent seine Fluessigchromatographie auf Hochdurchsatz und Praezision ausrichtet, auch wenn dieser Anspruch eine gewisse Komplexitaet mit sich bringt. Die Agilent Technologies Inc. Aktie (ISIN US00846U1016) wird an der New York Stock Exchange in US-Dollar gehandelt und spiegelt damit auch die Bedeutung solcher Laborplattformen im Geschaeftsmodell wider.

Fakten zum 1290 Infinity II LC

  • Produkt: 1290 Infinity II LC
  • Hersteller: Agilent Technologies Inc.
  • Kategorie: Chromatograph (Labor) - Neuheit/Launch
  • Markteinfuehrung: schrittweise Einfuehrung der Modulserie, seit mehreren Jahren global verfuegbar
  • UVP / Preis: je nach Konfiguration, typischerweise im gehobenen Investitionssegment, regionale Angebote auf Anfrage
  • Verfuegbarkeit: direkt ueber Agilent-Vertrieb und spezialisierte Fachhaendler in Europa, Nordamerika und weiteren Regionen
  • Zielgruppe: Forschungs- und Routine-Labore in Pharma, Chemie, Biotech, Lebensmittel- und Umweltanalytik
  • Besonderheit / USP: hohe Systemdruecke bis zu 1.200 bar, modularer Aufbau und Integration in die OpenLab CDS-Softwarelandschaft

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

de | US00846U1016 | AGILENT TECHNOLOGIES | boerse | 69660298 | bgmi