Digitale StromzÀhler finden immer mehr Anklang
05.01.2025 - 14:18:28So wurden der Bundesnetzagentur bis Ende September insgesamt rund eine Million eingebauter GerÀte gemeldet, wie das Bundeswirtschaftsministerin mitteilte - aktuellere Daten gibt es demnach nicht.
Die sogenannten Smart Meter sind vernetzte MessgerĂ€te fĂŒr WĂ€rme oder Strom, die Verbrauchsdaten automatisch an die Anbieter ĂŒbertragen und auch fĂŒr die Nutzer sichtbar machen. In Kombination mit variablen Stromtarifen, bei denen der Preis mit dem Angebot an Strom aus Wind und Sonne schwankt, sollen Verbraucher ihre Stromnutzung stĂ€rker am Preis ausrichten können.
2023 traten neue Vorgaben fĂŒr die GerĂ€te in Kraft, die unter anderem Vereinfachungen im Zulassungsprozess vorsahen sowie einen Fahrplan fĂŒr die Verbreitung der GerĂ€te. Die Neuerungen haben dem Absatz nach EinschĂ€tzung des Ministeriums einen Schub verliehen. Denn Ende 2022, also wenige Monate vor Inkrafttreten, gab es in Deutschland demnach erst 272.024 digitale ZĂ€hler. Ende September 2024 waren es dann 1.005.642 Smart Meter.
GrundsĂ€tzlich ist der Einbau der GerĂ€te verpflichtend bei allen Verbrauchern ab einem Jahresstromverbrauch von ĂŒber 6.000 Kilowattstunden. Das erreichen nicht viele private Haushalte. Verbraucher haben aber die Möglichkeit, den Einbau zu verlangen, ab 2025 muss der sogenannte Messstellenbetreiber diesen dann innerhalb von vier Monaten vornehmen. Laut Wirtschaftsministerium sollen Smart Meter bis 2032 flĂ€chendeckend in Haushalten und Unternehmen zum Einsatz kommen.

