Siemens Energy profitiert vom Verkauf von Indien-Anteilen
07.02.2024 - 07:05:15Nach Steuern stand daher per Ende Dezember ein Gewinn von knapp 1,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in MĂŒnchen mitteilte. Im Vorjahr hatte Siemens Energy wegen der Probleme mit dem Windanlagenbauer Gamesa einen Verlust von 598 Millionen Euro verzeichnet.
Die VerĂ€uĂerung von 18 Prozent an seinem Indien-GeschĂ€ft war Teil einer breiten Einigung von Siemens Energy mit Banken und dem Bund ĂŒber Garantien zur Absicherung von AuftrĂ€gen Mitte November. Der Gewinn aus dem Verkauf der Anteile an Siemens in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro vor Steuern soll der StĂ€rkung der Bilanz dienen.
Die bereits Ende Januar vorgelegten operativen Kennziffern bestĂ€tigte Siemens Energy. Demzufolge stieg der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um knapp 24 Prozent auf knapp 15,4 Milliarden Euro, der Auftragsbestand erreichte mit 118 Milliarden Euro einen Rekordwert. Vor allem das EnergieĂŒbertragungsgeschĂ€ft verzeichnete deutliche ZuwĂ€chse. Der Umsatz nahm vergleichbar um 12,6 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro zu. Dabei sind WĂ€hrungs- und Portfolioeffekte herausgerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis legte deutlich zu und erreichte mit 208 Millionen Euro die schwarzen Zahlen, nach einem Verlust von 282 Milliarden Euro im Vorjahr. WĂ€hrend sich die GeschĂ€fte rund um Gas, Netze und Industrietransformation gut entwickelten, wies die Windkrafttochter Siemens Gamesa weiter einen Verlust aus - er sank jedoch bereinigt um knapp die HĂ€lfte auf 426 Millionen Euro. Die Prognose fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2023/24 hatte Siemens Energy ebenfalls bereits bestĂ€tigt.

