EU-Automarkt startet schwach ins neue Jahr
24.02.2026 - 06:05:15 | dpa.deIm Januar wurden 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europĂ€ische Herstellerverband Acea am Dienstag in BrĂŒssel mitteilte. Gefragt waren hingegen Elektroautos.
Die Neuanmeldungen von Vollelektroautos mit reinem Batterieantrieb (BEV - Battery Electric Vehicles) stiegen um 24,2 Prozent auf 154.230 Autos. Vor allem in Frankreich, Deutschland und DĂ€nemark meldeten mehr Personen solche Autos an. Die aufladbaren Mischantriebe, sogenannte Plug-in-Hybrids, waren auch stark gefragt. Die Zulassungen nicht aufladbarer Hybridautos legten um 6,2 Prozent auf 308.364 Pkw zu. Darin sind nicht nur solche Autos enthalten, die einen eigenen, voll antriebsfĂ€higen Elektromotor haben, sondern auch sogenannte Mild-Hybride. Diese haben nur unterstĂŒtzende Elektromotoren, um damit den Spritverbrauch zu senken.
Trotz des Anstiegs bei Elektroautos kam der US-Elektroautopionier Tesla US88160R1014 nicht vom Fleck: Die Neuanmeldungen gingen nach den jĂŒngsten EinbrĂŒchen um 1,6 Prozent auf 7.187 Autos zurĂŒck. Der Volkswagen-Konzern DE0007664039 behielt im Januar seine MarktfĂŒhrerschaft in der EU mit einem Anmeldeminus von 3,7 Prozent auf 219.708. Bei der VW-Tochter Porsche AG DE000PAG9113 war der RĂŒckgang mit 14,6 Prozent besonders stark.
Stellantis NL00150001Q9 und Renault FR0000131906 folgten dem Wolfsburger Konzern auf den PlÀtzen. Von Autos des BMW-Konzerns DE0005190003 wurden im ersten Jahresmonat 3,3 Prozent weniger angemeldet, vom schwÀbischen Rivalen Mercedes-Benz DE0007100000 hingegen vier Prozent mehr.
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