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New York: Steigende Anleiherenditen belasten vor allem Techwerte

Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 16:12 Uhr | dpa.de

Der besonders finanzierungsabhängige US-Technologiesektor steht am Dienstag angesichts steigender Anleiherenditen unter Druck.

Im frühen Handel ging es für den Nasdaq 100 US6311011026 um 1,49 Prozent auf 29.548 Zähler abwärts. Bereits am Vortag hatte die jüngste Erholung Risse gezeigt.

Die US-Standardwerte an der Wall Street hielten sich am Dienstag etwas besser. So notierte der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 zuletzt nur knapp im Minus bei 53.434 Punkten. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072, in dem zugleich zahlreiche Technologiewerte enthalten sind, büßte 0,50 Prozent auf 7.706 Zähler ein.

Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpfen die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. "Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben", kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.

Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, litten unter den steigenden Renditen am Anleihemarkt und letztlich unter Gewinnmitnahmen. So sanken die Titel von Nvidia US67066G1040 um 2,2 Prozent. Die Papiere von Micron US5951121038, Sandisk US80004C1018 US80004C1018 und Marvell Technology US5738741041 verbuchten Kursabschläge zwischen 4,9 und 6,8 Prozent.

Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot US4370761029 US4370761029 schnitt im zweiten Quartal deutlich besser ab als erwartet. Die Aktien gewannen jedoch nur moderat.

Die Papiere von Fabrinet KYG3323L1005 brachen um mehr als 18 Prozent ein. Analysten zufolge hatten die Datacom-Umsätze des Unternehmens für Verfahrenstechnik und Fertigungsdienstleistungen enttäuscht.

Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu US0567521085 fielen um gut 9 Prozent. Das chinesische KI- und Internetunternehmen hatte einen deutlich geringeren Gewinn im zweiten Quartal gemeldet, der auf schwache Umsätze vor allem im Online-Marketing-Geschäft zurückzuführen war.

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