Starmer, Nato-PrÀsenz

Starmer spricht sich fĂŒr erhöhte Nato-PrĂ€senz im Norden aus

09.01.2026 - 15:25:13

Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich nach Angaben der Downing Street in einem Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem französischen PrĂ€sidenten Emmanuel Macron fĂŒr eine verstĂ€rkte Nato-PrĂ€senz im hohen Norden ausgesprochen.

Das BĂŒndnis mĂŒsse in der Region stĂ€rker auftreten, um Gegner wie Russland abzuschrecken, sagte Starmer einer Sprecherin zufolge.

Das Telefonat der Staats- und Regierungschefs der sogenannten E3-Staaten folgte auf Äußerungen aus der US-Regierung, das zum Königreich DĂ€nemark gehörende Grönland ĂŒbernehmen zu wollen. US-PrĂ€sident Donald Trump begrĂŒndet das Interesse mit der nationalen Sicherheit und einer mutmaßlichen Bedrohung durch Russland und China.

Die arktische Insel, die sechsmal so groß wie Deutschland ist, auf der aber nur knapp 60.000 Menschen leben, ist reich an seltenen BodenschĂ€tzen. DĂ€nemark und die FĂŒhrung mehrerer Nato-Staaten um Deutschland hatte zuletzt ihre Position verdeutlicht, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe und den GrönlĂ€ndern und DĂ€nen gehöre. Durch die Anbindung an das Königreich DĂ€nemark ist Grönland Teil der Nato.

@ dpa.de