Dax, Plus

Dax startet im Plus - Bayer nach US-Urteil im Glyphosat-Streit vorn

16.08.2024 - 09:36:19 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Freitag freundlich in den Handelstag gestartet.

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Anzeigetafel in der Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.235 Punkten berechnet, 0,3 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, Infineon und Daimler Truck, am Ende Zalando, Beiersdorf und die Deutsche Börse. Vor allem bei Bayer gab es ein deutliches Plus, was mit einem juristischen Erfolg im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Glyphosat in den USA zusammenhĂ€ngen dĂŒrfte.

Ein Bundesberufungsgericht in Philadelphia hatte eine Klage zurĂŒckgewiesen. "Die Korrektur der vergangenen zwei Wochen ist drauf und dran, sich zu einer klassischen BĂ€renfalle zu entwickeln", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Am Donnerstag sei klar zu sehen gewesen, dass gute Nachrichten auch wieder gute Nachrichten fĂŒr die Börse seien. "Die Anleger erhielten mit den Einzelhandelsdaten aus den USA die BestĂ€tigung dafĂŒr, dass eine Rezession in den USA in den aktuellen Daten einfach nicht auszumachen ist." Die EinzelhandelsumsĂ€tze waren im Juli um ein Prozent und damit stĂ€rker als erwartet gestiegen. Dennoch bleibe die Stimmung insgesamt pessimistisch, so Stanzl. "Das ist ein gutes Zeichen fĂŒr alle, die auf einen weiteren Anstieg der Kurse setzen", sagte der Marktexperte. Bei weiter steigenden Kursen mĂŒssten die jetzt noch an der Seitenlinie stehenden Anleger erst einen neuen Einstieg finden. "Umso höher die Kurse jetzt steigen, desto grĂ¶ĂŸer wird die Sogwirkung, weil mehr und mehr Anleger wieder Angst bekommen, die Rally zu verpassen." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0982 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9106 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,79 US-Dollar; das waren 25 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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