Dax, Plus

Dax startet im Plus - BASF trotz schwacher Zahlen gefragt

19.01.2024 - 09:33:20 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Freitagmorgen positiv in den Handelstag gestartet.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.625 Punkten berechnet, 0,4 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Rheinmetall, Eon und BASF. Der Chemiekonzern hatte zuvor ĂŒberraschend deutliche Gewinn- und UmsatzrĂŒckgĂ€nge gemeldet, was die Anleger aber offenbar nicht abschreckte. "Es ist der erste Optionsverfall dieses Jahres: Der Januar zĂ€hlt zwar zu den kleineren Verfallterminen, ganz aus den Augen sollten ihn die Anleger aber trotzdem nicht lassen", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Entscheidend sei beim Dax hier die Marke von 16.500 Punkten.

"Hier werden auf der Call- und der Put-Seite grĂ¶ĂŸere BestĂ€nde fĂ€llig." WĂ€hrend die europĂ€ischen Börsen immer noch versuchten, sich aus dem bisherigen Jahresminus herauszuarbeiten, habe der US-Tech-Index NASDAQ 100 gestern ein neues Allzeithoch erreicht, so Altmann weiter. "Auch in diesem Jahr werden Tech-Aktien von den Anlegern bislang deutlich stĂ€rker nachgefragt als die klassischen traditionellen Industriewerte." In China und Hongkong gehe unterdessen der Ausverkauf weiter. Auffallend sei dabei, dass nicht nur Aktien verkauft wĂŒrden, sondern gleichzeitig massive Future-Short-Positionen eingegangen wĂŒrden. "Das Volumen der ausstehenden Kontrakte hat beim Hang Seng Future den dritthöchsten Stand in der 25-jĂ€hrigen Future-Historie erreicht", so der Marktanalyst. "Wir wissen aktuell zwar nicht, ob diese Short-Future-Absicherungen gegen weitere fallende Kurse oder direkte Spekulationen auf weiter fallende Kurse sind, klar ist aber, dass diese immensen Short-Positionen eines Tages eingedeckt werden mĂŒssen." Dieser Future-Aufbau in Hongkong sei auch der Grund dafĂŒr, dass die Indizes in Hongkong im Januar bislang signifikant schwĂ€cher abgeschnitten hĂ€tten als die Indizes auf dem Festland, sagte Altmann. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung tendierte am Freitagmorgen fast unverĂ€ndert. Ein Euro kostete 1,0874 US-Dollar (+0,01 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9197 Euro zu haben. Der Ölpreis war unterdessen unverĂ€ndert: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 79,10 US-Dollar, genau wie am Vortagesschluss.

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