Dax, USA-China-Ergebnisse

Dax kaum verĂ€ndert - USA-China-Ergebnisse nicht genug fĂŒr Euphorie

11.06.2025 - 09:33:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verÀndert in den Handelstag gestartet.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten berechnet, 0,1 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag. "Bei 24.000 Punkten ist im Dax der Deckel drauf", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die GesprĂ€che zwischen China und den USA bringen keine neuen Impulse. Die Kurse sind in den vergangenen Wochen zu hoch gestiegen, sodass ein bloßes Ausbleiben einer neuen Eskalation nicht mehr zu neuen Anstiegen fĂŒhrt. Ein in der Nacht verkĂŒndeter bloßer Rahmen fĂŒr ein Handelsabkommen ist den Anlegern zu wenig konkret." "Nun wird normal verhandelt und es kommt unweigerlich die Frage auf, ob man das nicht auch einfach so hĂ€tte tun können, ohne medial inszenierte Drohungen, einen Einbruch der WeltmĂ€rkte und gegenseitige Strafzölle von weit ĂŒber 100 Prozent. Trump ist einmal mehr in der RealitĂ€t angekommen. Abkommen fĂŒr den gegenseitigen Austausch von Waren und Dienstleistungen sind komplex und langwierig. Bis dahin kann vieles schiefgehen, etwa eine Niederlage der US-Regierung vor dem Berufungsgericht, das bereits in den kommenden Stunden ĂŒber die RechtmĂ€ĂŸigkeit von Trumps Zöllen urteilen könnte." "Der Countdown lĂ€uft und Trump könnte, wenn es schlecht lĂ€uft, ein wichtiges Werkzeug verlieren, mit dem er bislang Zölle nach Belieben aktivieren und deaktivieren konnte."

Verliere die US-Regierung vor Gericht, seien die Zölle zwar nicht von heute auf morgen verschwunden, aber es werde komplizierter. Ein Urteil könne jederzeit fallen. Die ZurĂŒckhaltung der Anleger in den vergangenen Tagen hĂ€nge eng mit dem Warten auf dieses Urteil zusammen. "Es kann im besten Fall bedeuten, dass die reziproken Zölle in dieser Form nicht mehr kommen. Im schlechtesten Falle aber auch, dass Trump so weitermachen kann wie bisher", sagte Stanzl. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Mittwochmorgen etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1406 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8767 Euro zu haben.

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