Dax startet kaum verÀndert in die Woche - MÀrkte vor US-Wahl nervös
04.11.2024 - 09:32:50Daraus ergebe sich ein Korrektursignal, deren theoretisches Kursziel bei rund 17.700 Punkten liege. "Noch konnte die 50-Tage-Linie bei rund 19.050 Punkten die Kurse stĂŒtzen. Die Erholung muss nun aber ĂŒber 19.300 Punkten fĂŒhren, um das Korrekturszenario vorerst abzuwenden. Erst ein neues Rekordhoch wĂŒrde die technisch brisante Lage im Dax vollstĂ€ndig entschĂ€rfen. Andernfalls könnte zumindest ein kleiner BĂ€renmarkt bevorstehen. Das gleiche Bild zeigt sich beim Blick auf den S&P 500 an der Wall Street. Auch hier wurde der seit August bestehende AufwĂ€rtstrend gebrochen." "Anleger werden in den kommenden Stunden Umfragen und Quoten der WettbĂŒros studieren, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Keiner der beiden Kandidaten hat aktuell einen klaren Vorsprung, sodass Wetten auf den Wahlausgang dem Werfen einer MĂŒnze Ă€hneln." Die VolatilitĂ€t sei etwas höher, aber auĂer Gewinnmitnahmen habe es noch keine wirklich groĂen Bewegungen am Markt gegeben. Es mache einfach wenig Sinn, sich jetzt zu positionieren. Auch sei nicht auszuschlieĂen, dass die AuszĂ€hlung der Stimmen Wochen dauern könnte. In diesem Fall drohe eine richtungslose Phase am Aktienmarkt mit erhöhter VolatilitĂ€t. "Auch wenn es GerĂŒchte gibt, dass die Wall Street Donald Trump bevorzugt, zeigen Statistiken, dass der Börse ein gespaltener Kongress wichtig ist. Wenn die Partei, die den PrĂ€sidenten stellt, mit einer starken Opposition im Kongress konfrontiert ist, mĂŒssen Kompromisse gefunden werden und das Risiko von Richtungswechseln in der Politik ist kleiner." "Ob Donald Trump oder Kamala Harris: Wenn das Wahlergebnis auf KontinuitĂ€t hindeutet, dĂŒrfte die angedeutete Pause der Börsenrally schnell ĂŒberwunden werden. Der AufwĂ€rtstrend an der Wall Street wird nach wie vor von den Rekordgewinnen der Unternehmen und der Ăberzeugung der Anleger getragen, dass die eingeleitete Zinswende der Notenbanken helfen wird, mögliche Dellen im Wirtschaftswachstum auszubĂŒgeln. An diesen beiden Faktoren Ă€ndert auch die Wahl nichts", sagte Stanzl. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Montagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0899 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9175 Euro zu haben. Der Ălpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 74,55 US-Dollar, das waren 2,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


