KI-GerÀte, Design-Experten

Meta holt sich fĂŒr KI-GerĂ€te Design-Experten von Apple

04.12.2025 - 06:21:43

Der Designer, der fĂŒr die Bedienung von Apple-Produkten US0378331005 zustĂ€ndig ist, wechselt zum Facebook-Konzern Meta US30303M1027.

Alan Dye soll an GerĂ€ten fĂŒr die Ära KĂŒnstlicher Intelligenz arbeiten, wie Metas Technikchef Andrew Bosworth auf der Plattform X schrieb.

Dye verantwortete zuletzt unter anderem die neue Optik der Apple-Betriebssysteme mit ihren teilweise durchsichtigen Bedienelementen und Fenstern. Das im Herbst eingefĂŒhrte Design mit dem Namen "Liquid Glass" (flĂŒssiges Glas) sorgte teils auch fĂŒr Kritik, weil damit Text in manchen Situationen schwieriger zu lesen ist. Zusammen mit Dye wechselt auch Apple-Designer Billy Sorrentino zu Meta.

Apple gab bekannt, dass Steve Lemay die FĂŒhrung des Design-Teams ĂŒbernehmen werde. Er war einst schon an der Entwicklung des ersten iPhones beteiligt gewesen.

Technik fĂŒr KI-Ära

Meta-Manager Bosworth schrieb, man sei an einem Wendepunkt angelangt, an dem kĂŒnftige KI-GerĂ€te "grundlegend verĂ€ndern werden, wie wir mit Technologie interagieren". Mit dieser Zielsetzung dĂŒrfte Dye in den kommenden Jahren gegen seinen ehemaligen Chef Jony Ive antreten.

Ive, der bei Apple das Design von iPhone, iPad und verschiedenen Mac-Computern prĂ€gte, arbeitet inzwischen an KI-GerĂ€ten fĂŒr den ChatGPT-Entwickler OpenAI. Über die geplante Technik ist bislang kaum etwas bekannt. Eine Theorie in der Branche ist aber, dass KI, die sich mit Nutzern unterhalten und mit Hilfe von Kameras deren Umgebung erfassen kann, radikal neue GerĂ€te ermöglichen wird. Einige Experimente in diese Richtung schlugen aber bereits fehl.

Fokus auf Brillen

Meta setzt dabei bisher auf Kameras in Brillengestellen, die KĂŒnstlicher Intelligenz des Konzerns mehr Kontext geben sollen. Nutzer können die KI-Software damit zum Beispiel dazu befragen, was sie gerade vor sich sehen. Seit einigen Monaten verkauft Meta auch eine Brille, die Informationen auf einem kleinen Display einblenden kann. Konkurrent Google US02079K1079 zeigte bereits ebenfalls Prototypen eines solchen GerĂ€ts. Auch Apple soll daran arbeiten - brachte aber zunĂ€chst das 3.700 Euro teure Headset Vision Pro heraus, das die Umgebung mit Kameras erfassen und auf Displays vor den Augen wiedergeben kann.

@ dpa.de