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Frankfurt Eröffnung: Dax gibt erneut leicht nach

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 09:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag die moderaten Kursverluste vom Wochenauftakt etwas ausgeweitet.

Im frühen Xetra-Handel verlor der Leitindex Dax DE0008469008 0,2 Prozent auf 25.946 Punkte. Gegen steigende Notierungen sprechen vor allem die hartnäckig hohen Öl- und Gaspreise. Ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent hat sich am Morgen der runden Marke von 100 US-Dollar angenähert.

"Bislang lassen sich Aktienanleger davon nicht aus der Ruhe bringen", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Sollte sich der Ölpreis allerdings länger auf hohem Niveau halten oder sogar weiter ansteigen, dürften die Schäden für die Weltwirtschaft hoch sein. "Und dann werden auch die Aktienmärkte den Ölpreis nicht dauerhaft ignorieren können". Aktuell überwiege am Aktienmarkt die Hoffnung auf eine nur kurze Eskalationswelle zwischen den USA und dem Iran und einen anschließend schnellen Rückgang der Ölpreise.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich am Dienstag mit 32.391 Punkten nahezu unverändert. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 ging es um 0,3 Prozent nach unten.

Bei den Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten für Bewegung: Infineon DE0006231004-Aktien büßten nach einer Abstufung durch Morgan Stanley 2,7 Prozent ein. Bei dem Chip-Hersteller sehen die Experten zunächst kaum noch Auftrieb für die Markterwartungen.

Kaufempfehlungen der Citigroup für die Aktien von Kion DE000KGX8881 und Nordex DE000A0D6554 verhalfen diesen zu Aufschlägen von 4,6 respektive 1,1 Prozent. Kion war damit größter Gewinner im MDax.

Anteile des Vermögensverwalters DWS DE000DWS1007 verteuerten sich um 2,3 Prozent, angetrieben von einem Kaufvotum der US-Bank Jefferies. DWS-Aktien haben seit Jahresbeginn um gut 37 Prozent zugelegt.

Unter den kleineren Titeln im SDax DE0009653386 fielen Hornbach Holding DE0006083405 auf mit einem Kurssprung von 8 Prozent und dem höchsten Stand seit Ende vergangenen Jahres. Der Baumarktkonzern hat im zweiten Geschäftsquartal eine robuste Nachfrage verzeichnet.

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