Devisen: Euro bleibt im US-GeschÀft deutlich tiefer
10.04.2024 - 21:24:34Zuvor war die GemeinschaftswÀhrung nach der Veröffentlichung von US-Inflationszahlen deutlich unter Druck geraten. Zuletzt kostete der Euro 1,0741 Dollar. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0860 (Dienstag: 1,0867) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9208 (0,9202) Euro gekostet.
Der Preisauftrieb in den USA hat sich im MĂ€rz unerwartet deutlich beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,5 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 3,4 Prozent gerechnet. Im Februar hatte sie noch bei 3,2 Prozent gelegen.
"Die noch verbliebene Luft will aus dem Inflationsballon derzeit nicht weiter weichen", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Dies zeigt: Die letzte Meile ist die schwierigste." Die Zahlen sind von groĂer Bedeutung fĂŒr die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die ihre Leitzinsen in den vergangenen Monaten stabil gehalten hat. An den FinanzmĂ€rkten werden im spĂ€teren Jahresverlauf Zinssenkungen erwartet. Diese Erwartungen wurden durch die Daten weiter gedĂ€mpft.

