Devisen: Euro wenig verÀndert - Britisches Pfund unter Druck
14.02.2024 - 16:37:21 | dpa.deZuletzt wurde die GemeinschaftswĂ€hrung zu 1,0721 US-Dollar gehandelt. Sie notierte damit geringfĂŒgig höher als am Morgen. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0713 (Dienstag: 1,0793) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9334 (0,9265) Euro.
Am Dienstag hatten Daten zur Verbraucherpreisentwicklung in den USA dem Dollar krĂ€ftig Auftrieb verliehen. In der gröĂten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Inflation zu Beginn des Jahres nicht so stark wie erwartet abgeschwĂ€cht, was gegen eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed spricht. Der Euro hatte daraufhin deutlich nachgegeben und war bis Mittwochmorgen auf 1,0695 Dollar gesunken. Dies war der tiefste Stand seit November. Am Mittwoch wurden keine marktbewegenden Konjunkturdaten in den USA veröffentlicht.
Unter Druck geraten ist zur Wochenmitte das britische Pfund. Die Inflationsrate im Vereinigten Königreich war im Januar stabil bei 4,0 Prozent geblieben. Volkswirte hatten hingegen einen leichten Anstieg erwartet. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise ĂŒberraschend deutlich. Die Daten verstĂ€rkten Spekulationen auf eine baldige Leitzinssenkung durch die Bank of England. Das Pfund gab zu Euro und Dollar nach.
Zu wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85258 (0,85098) britische Pfund, 161,28 (161,17) japanische Yen und 0,9493 (0,9481) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1987 Dollar gehandelt. Das waren fĂŒnf Dollar weniger als am Vortag. /jsl/bgf/men
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