Devisen: Euro legt zum US-Dollar etwas zu
29.02.2024 - 16:28:28Im Tagesverlauf hielt sich die GemeinschaftswÀhrung in einer vergleichsweise engen Handelsspanne. Am Nachmittag wurde der Euro bei 1,0848 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0826 (Mittwoch: 1,0808) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9237 (0,9252) Euro.
Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone und in den USA wurden am Devisenmarkt mit Spannung erwartet, konnten dem Handel aber keine klare Richtung geben. In Deutschland hat sich die Inflation im Februar etwas stÀrker als erwartet abgeschwÀcht. Die Teuerungsrate sank auf 2,5 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit 2021.
Preisdaten aus Frankreich und Spanien zeichneten ebenfalls das Bild rĂŒcklĂ€ufiger Teuerungsraten. Die Inflation liegt aber immer noch ĂŒber dem mittelfristigen EZB-Ziel fĂŒr die gesamte Eurozone von zwei Prozent.
In den USA hat sich das von der US-Zentralbank Fed stark beachtete InflationsmaĂ PCE abgeschwĂ€cht. Die Kernrate (ohne Energie- und Nahrungsmittel) sank von 2,9 Prozent im Vormonat wie erwartet auf 2,8 Prozent. Nach EinschĂ€tzung von Experten des Analysehauses Capital Economics dĂŒrften sich die Markterwartungen auf mögliche Fed-Zinssenkungen durch die Daten nicht geĂ€ndert haben.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85655 (0,85548) britische Pfund, 162,53 (162,87) japanische Yen und 0,9534 (0,9520) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2047 Dollar gehandelt. Das waren etwa 13 Dollar mehr als am Vortag.

