Devisen: Euro fĂ€llt vom höchsten Stand seit August etwas zurĂŒck
22.12.2023 - 21:13:37Nachdem die GemeinschaftswĂ€hrung im europĂ€ischen GeschĂ€ft noch bei 1,1040 US-Dollar auf den höchsten Stand seit August geklettert war und damit an ihre jĂŒngsten Kursgewinne angeknĂŒpft hatte, geriet sie zuletzt wieder etwas unter Druck. Der Euro kostete im US-Handel 1,1014 Dollar. Die EuropĂ€ische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0983 (Donnerstag: 1,0983) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9104 (0,9104) Euro.
Der Euro war zunĂ€chst von einer breit angelegten Dollar-SchwĂ€che angetrieben worden. Am Donnerstag hatten Wachstumsdaten aus der weltgröĂten Volkswirtschaft leicht enttĂ€uscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed im kommenden Jahr auf Zinssenkungskurs einschwenkt, wird dadurch gestĂŒtzt. Der Dollar leidet derzeit unter der Entwicklung, weil die Aussicht auf niedrigere Zinsen der AttraktivitĂ€t von Anleihen in den USA schadet.
Konjunkturdaten vom Freitag aber sendeten im Handelsverlauf zwiespĂ€ltige Signale. Der Preisauftrieb, gemessen an dem von der US-Notenbank Fed besonders beachteten PCE-Index, schwĂ€chte sich im November zwar spĂŒrbar ab. Dies stĂŒtzte Erwartungen auf fallende Leitzinsen im kommenden Jahr. Die AuftrĂ€ge fĂŒr langlebige GĂŒter wie Maschinen aber stiegen deutlich an, allerdings nach einem schwachen Vormonat. Zudem hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Dezember etwas deutlicher aufgehellt als zunĂ€chst geschĂ€tzt. Dies wiederum stĂŒtze den Dollar und schwĂ€chte den Euro.

