Ergebnisse, Produktion/Absatz

Schneider Electric wÀchst nicht so stark wie erwartet

28.04.2025 - 19:39:41

Der französische Technologiekonzern Schneider Electric FR0000121972 ist mit deutlichen ZuwÀchsen in das neue Jahr gestartet.

So stiegen die UmsÀtze im ersten Quartal um 8,4 Prozent auf rund 9,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Rueil-Malmaison mitteilte. Organisch, sprich wÀhrungs- und portfoliobereinigt lag das Plus bei 7,4 Prozent. Damit verfehlte der in Teilen mit Siemens DE0007236101 und Siemens Energy DE000ENER6Y0 konkurrierende Konzern jedoch die Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Prozentpunkt mehr Wachstum gerechnet.

Schneider Electric profitierte weiter von der hohen Nachfrage nach Infrastruktur fĂŒr Rechenzentren. Die Industrieautomation ging leicht zurĂŒck, hier verstĂ€rkten sich jedoch die Signale, dass sich die Nachfrage in dem seit LĂ€ngerem schwĂ€chelnden GeschĂ€ft erholt. "Die jĂŒngsten makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen haben in allen MĂ€rkten, auch in denen, in denen wir tĂ€tig sind, fĂŒr zusĂ€tzliche Unsicherheit gesorgt", kommentierte Konzernchef Olivier Blum. Er sei jedoch zuversichtlich, dass die strukturellen Wachstumstreiber wie Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung weiterhin ganz oben auf der Agenda der Kunden stĂŒnden. Das Unternehmen bekrĂ€ftigte daher seine Prognose.

Schneider Electric geht 2025 weiter von einem organischen Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll organisch um zehn bis 15 Prozent zulegen und die entsprechende Marge sich um 0,5 bis 0,8 Prozentpunkte verbessern. Wegen der Belastung durch WÀhrungseffekte sieht der Konzern die bereinigte Ebita-Marge nun jedoch bei 18,7 bis 19,0 Prozent nach zuvor rund 19,2 bis 19,5 Prozent.

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